08.02.2012, Bochum
09.02.2012, Berlin
Startseite > Eltern und Lehrkräfte > Was ist MINT?
Sicher hast du schon einmal von MINT gehört, doch weißt du auch, was es eigentlich bedeutet? Nein, bei MINT handelt es sich nicht um ein tolles Atem-Frisch-Bonbon oder ein neues In-Getränk. MINT ist die offizielle Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Was genau dahinter steht, erfährst du hier.
Mathematik: Wände streichen, kochen oder Fußball - ohne Mathematik undenkbar. Diese Wissenschaft befasst sich mit dem strukturierten Lösen von Problemen und ist somit in nahezu allen Bereichen des Alltags zu finden. Ihre Übersetzung aus dem Altgriechischen mit „Die Kunst des Lernens, zum Lernen gehörig“ könnte also treffender nicht sein. Da macht das Formeln Lernen und Berechnen kniffliger Aufgaben im Unterricht gleich wesentlich mehr Sinn und vor allem Spaß.
Informatik: Kaum ist das neue Handy gekauft, gibt es schon wieder ein neueres und besseres auf dem Markt. Bei anderen Gerätschaften sieht es nicht anders aus. Das alles haben wir der Informatik zu verdanken, die immer schnellere technische Fortschritte und Entwicklungen vollzieht. Sicher habt ihr auch schon etwas von unserem derzeitigen Informationszeitalter gehört. Und genau zu dieser Beschreibung trägt die Informatik als Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen enorm bei.
Naturwissenschaft: Hier können ganz einfach die allseits bekannten „Schulfächer“ Biologie, Chemie und Physik genannt werden.
Physik: Die Übersetzung aus dem Lateinischen lautet „Naturlehre“. Alle Systeme der Natur lassen sich physikalisch ableiten, weshalb es sich hierbei um die grundlegendste aller Naturwissenschaften handelt. Dazu gehört unser Sonnensystem mit astronomischen Phänomenen wie Schwarzen Löchern und Sonnen- bzw. Mondfinsternissen genauso wie die Existenz und Funktion von Atomen und die Radioaktivität.
Chemie: Die Lehre vom Verhalten von Stoffen und das Befassen mit den Eigenschaften der Elemente ist Chemie. Wissen darüber ist extrem wichtig, immerhin begegnen uns chemische Reaktionen tagtäglich beim Kochen und Essen. Auch die Herstellung von Medikamenten wäre ohne diese Wissenschaft nicht möglich. So zeigt sich die Relevanz der Chemie für unsere gesamte Existenz.
Biologie: Als die Lehre vom Lebendigen behandelt die Biologie von kleinsten Organismen wie Bakterien bis hin zu den Menschen alle betreffenden Gesetzmäßigkeiten. Dementsprechend lässt sich diese Wissenschaft in viele Fachgebiete unterteilen. In der Medizin benötigt jede Ärztin und jeder Arzt Anatomiekenntnisse. Alle in der Landwirtschaft Beschäftigten müssen wissen, wie sie ihre Pflanzen anbauen. So findet sich Biologie ebenfalls in allen Bereichen des täglichen Lebens wieder.
Technik: Technik ist ganz grob beschrieben die praktische Anwendung der Naturwissenschaften. Sie entwickelt Methoden für die Industrie, um (ökonomischer) zu produzieren. Konkret bedeutet das, dass Menschen die verschiedensten Arten an Maschinen bauen, um andere Arbeiten zu erleichtern oder zu ersparen. Das können für uns ganz selbstverständliche Dinge wie Rasenmäher sein bis hin zu komplexen Anlagen für Crash-Test-Simulationen.