16.05.2012, Berlin
17.05.2012, Altenkirchen
22.05.2012, Mainz
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Gerade Fachkräfte mit Abschlüssen aus den MINT- Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und hervorragende Berufsaussichten.
Dass technische und naturwissenschaftliche Berufe attraktive Karriere- und Verdienstmöglichkeiten - für beide Geschlechter bieten, zeigt auch eine im Juli 2008 veröffentliche Studie der Hochschul-Informations-Systems GmbH (HIS). Mit 97 Prozent sind fast alle Fachhochschulabsolventen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen erwerbstätig. Ihre Gehälter liegen weit über dem Durchschnitt.
Doch gerade junge Frauen nutzen das Potenzial in diesen Zukunftsberufen bislang nur unzureichend.
Obwohl die Studienanfängerinnen im Jahr 2007 etwa die Hälfte aller Erstsemester an deutschen Hochschulen stellten, entschieden sich nur weniger als ein Viertel (23%) für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium.
Deshalb ist es ein Ziel des nationalen Pakts mehr interessierte junge Frauen für ein technisches Studium zu begeistern.
Mit einem breiten Bündnis aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hat sich der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen zum Ziel gesetzt, dies zu ändern und deutlich mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen.
"Wir brauchen mehr sichtbare Rollenvorbilder, bessere Informationen über den Berufsalltag und Angebote, die bei jungen Mädchen frühzeitig das Interesse an Naturwissenschaft, Mathematik und Technik wecken und erhalten. Hier müssen wir ansetzen. Wir müssen zudem vermitteln, dass auch die MINT-Berufe mittelbar oder unmittelbar mit Menschen zu tun haben, denn dies ist ein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl von Mädchen", sagte Schavan bei der Auftaktveranstaltung des Paktes am 17.06.2008 in Berlin.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt den Pakt mit drei Millionen Euro im Jahr. Die Partner verpflichten sich, die Ziele durch eigene Maßnahmen zu unterstützen. Die Hochschulen etwa wollen ihre naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge attraktiver gestalten und die Studienorientierung für Frauen erleichtern. Unternehmen werden jungen Frauen verstärkt deutlich machen, dass in den MINT-Berufen attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Durch Berufsorientierungsmaßnahmen sollen Frauen die guten Chancen in den MINT-Berufen vermittelt werden.
Mehr zu den konkreten Zielen des Pakts, die im Memorandum festgehalten sind, finden Sie hier.
Aktuelle Zahlen zu Studienanfängerinnen und -anfängern im MINT-Bereich finden Sie im Bereich www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten.