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Sonderausstellung "Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte" im Heinz Nixdorf MuseumsForum

Ada Lovelace schrieb das erste Programm in der Geschichte der Informationstechnologie. Am 10. Dezember 2015 jährt sich ihr Geburtstag zum 200. Mal. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum nimmt dies zum Anlass, um mit einer großen Sonderausstellung vom 2. September 2015 bis zum 10. Juli 2016 die Bedeutung von Ada Lovelace und den Beitrag von Frauen in der Geschichte des Computers zu würdigen.

Ada Lovelace war die Tochter des berühmten romantischen Dichters Lord Byron und seiner Frau Lady Annabella Milbanke. Schon früh befasste sich Ada mit Mathematik und Naturwissenschaften, später hatte sie Umgang mit führenden Gelehrten und Wissenschaftlern der Londoner Gesellschaft. Dazu gehörte Charles Babbage, der eine neuartige Rechenmaschine entworfen hatte. Die nie gebaute Maschine besaß alle wesentlichen Funktionselemente heutiger Computer. In ihrem Beitrag über diese »Analytical Engine« entwarf Ada Lovelace wesentliche Elemente heutiger Programmiersprachen: Testvariablen, Programmschleifen und bedingte Verzweigungen. Bemerkenswert ist das insbesondere, weil Ada Lovelace ihre wissenschaftlichen Leistungen in einer Zeit erbrachte, in der Frauen alle Bildungschancen verwehrt wurden und gesellschaftliche Barrieren das Handeln der Frauen reglementierten.

In der Ausstellung werden ferner Frauen präsentiert, die wichtige Beiträge zur Informationstechnologie leisteten und leisten, z. B. die Mitarbeiterinnen des ENIAC-Projekts, des ersten elektronischen Computers der Welt. Des Weiteren Grace Hopper, die in den 1950er Jahren die Grundlagen für heutige höhere Programmiersprachen entwickelte oder Nadia Magnenat-Thalmann, die seit mehr als 30 Jahren führend auf dem Gebiet der »Virtual Humans« forscht.

Ausstellungsort

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum ist das größte Computermuseum der Welt und ein lebendiger Veranstaltungsort. Auf 6.000 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich 5.000 Jahre Geschichte der Informationstechnik von der Entstehung von Zahl und Schrift 3.000 v. Chr. über die Mechanisierung der Datenverarbeitung bis in das Computerzeitalter des 21. Jahrhunderts. Die mehr als 2.000 ausgestellten Objekte und Exponate werden dabei in ihren jeweiligen sozial- und wirtschaftshistorischen Kontexten gezeigt. Die Ausstellung spricht alle Altersstufen an.

Während der Zeit der Ada Lovelace-Ausstellung sollen zahlreiche Veranstaltungen von Partnerinstitutionen stattfinden, die sich mit der Rolle der Frauen in Naturwissenschaft und Technik befassen. Die Lebenswege und Entwicklungen der in der Ausstellung porträtierten Frauen können heute dazu beitragen, Interesse für Naturwissenschaft und Technik zu wecken.

www.hnf.de/sonderausstellungen/ausblick-ada-lovelace

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