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2009

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl aktueller Daten zu Studienanfängerinnen und Studienanfängern und Absolventinnen und Absolventen in MINT-Studienbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) für das Studienjahr 2009 (Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/10) bzw. Prüfungsjahr 2009 (Wintersemester 2008/09 und Sommersemester 2009).

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen schließen auch die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master mit ein, die seit dem Prüfungsjahr 2000 statistisch erfasst werden.

Die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse geht in Deutschland schnell voran, macht derzeit aber – bei allen positiven Zahlen – eine Schwierigkeit deutlich: Werden die Absolventinnen und Absolventen der MINT-Studiengänge nach Abschlüssen betrachtet, enthält die Zahl der Masterabsolventinnen und -absolventen auch eine Zahl von Bachelorabsolventinnen und -absolventen, die nach Abschluss ihres Erststudiums ein Masterstudium an- und abgeschlossen haben. Diese Bachelorstudierenden sind allerdings bereits bei ihrem Erstabschluss als Absolventinnen und Absolventen gezählt worden und werden nun mit dem zweiten Abschluss als Master noch einmal, also „doppelt“ gezählt.

Wir haben den Effekt für diese Publikation nicht herausgerechnet, sondern uns dafür entschieden, für jeden Studiengang die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen nach Abschlüssen zu ergänzen, um einen Überblick über die realen Zahlen und Prozentanteile zu ermöglichen. Dies bietet sich darüber hinaus für die Mathematik (M), die Informatik (I) und die Naturwissenschaften (N) unter den MINT-Studiengängen besonders an, da dort der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit Lehramtsabschluss erheblich ist. Damit ist auch deutlicher zu sehen, welches Potenzial an MINT-Absolventinnen und -Absolventen sich voraussichtlich nach dem Hochschulabschluss um Stellen in der Wirtschaft, in Verbänden und Organisationen bemühen wird.

Vorläufige Zahlen für das Studienjahr 2010 in ausgewählten Studienbereichen

(Quelle: Statistisches Bundesamt 2010)

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nehmen im Studienjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/2011) rund 442. 600 Erstsemester ein Studium an Hochschulen in Deutschland auf. Im Vergleich zu 2009 ist die Zahl der Erstimmatrikulierten um mehr als 4% gestiegen. Knapp die Hälfte der Studienanfänger (220 200) war weiblich.

Für vier ausgewählte technische Studienbereiche – Informatik, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau – liegen erste vorläufige Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes über die Studierenden vor, die sich im Studienjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/2011) für ein entsprechendes Fachstudium immatrikulierten.

Die Zahlen zeigen auch für das Studienjahr 2010 einen erneuten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Für das Studienjahr 2010 verzeichnet der Studienbereich Informatik einen wiederholten Zuwachs um diesmal 2,9 % (+1.093). Seit 1995 haben sich die Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester Informatik damit mehr als verdreifacht (1995: 12.936; 2010: 39.374), ein Blick auf die Anzahl der Studienanfängerinnen zeigt eine Erhöhung in diesem Zeitraum um mehr als das Vierfache (1995: 1.778; 2010: 7.640).

Im Vergleich zum Vorjahr immatrikulieren sich im Studienjahr 2010 4,9 % (+358) mehr Studentinnen und 2,4 % (+735) mehr Studenten.

Der prozentuale Anteil der Frauen liegt mit 7.640 Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester bei 19,4 %, eine Erhöhung um 0,4 Prozentpunkte zum Vorjahr.

Auch im Studienbereich Bauingenieurwesen setzt sich der positive Trend des Vorjahres weiter fort. Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger wächst im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 % (+1.733) auf insgesamt 14.345 Studierende im 1. Fachsemester an.

Laut den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben sich die Immatrikulationen der Frauen in diesem Studienbereich seit 1995 um 35,6 % erhöht (1995: 2.807; 2010: 3.805). Noch nie waren so viele Frauen im Studienbereich Bauingenieurwesen eingeschrieben wie im Studienjahr 2010.

Dadurch dass die Zahl der Studienanfängerinnen zwar um 10,1 % (+350) ansteigt, sich aber auch 15,1 % (+1.383) mehr Männer für ein Studium in diesem Bereich entscheiden als im Vorjahr, sinkt der prozentuale Frauenanteil um 0,9 Prozentpunkte auf 26,5 %.

Auch für den Studienbereich Elektrotechnik meldet das Statistische Bundesamt einen hohen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Zunahme von 7,5 % (+1.507) sind im Studienjahr 2010 insgesamt 21.664 Studierende im 1. Fachsemester Elektrotechnik immatrikuliert. Besonders bei den Frauen kommt es zu einem vergleichsweise starken prozentualen Anstieg von 15,4 % (+311), die Zahl der Männer nimmt um 6,6 % (+1.196) zu. Seit dem Studienjahr 1995 haben sich die Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester Elektrotechnik mehr als vervierfacht.

Der prozentuale Frauenanteil erhöht sich um 0,8 Prozentpunkte auf 10,8 %.

Im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik entscheiden sich 2 % (+923) mehr Studierende für ein Studium in diesem Bereich als noch im Jahr zuvor. Insgesamt immatrikulieren sich im Studienjahr 2010 47.134 Frauen und Männer: Im prozentualen Vergleich ist bei den Männern mit 2,3 % (+863) mehr Studienanfängern ein stärkerer Zuwachs zum Vorjahr zu erkennen als bei ihren weiblichen Kommilitonen (+0,7 %). Doch hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester seit 1995 mehr als verdreifacht (1995: 2.544; 2010: 8.639). Noch nie zuvor waren so viele Frauen in diesem Studienbereich eingeschrieben wie im Studienjahr 2010.

 

Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften im Studienjahr 2009

(Quelle: Statistisches Bundesamt 2010)

Wie schon in den Jahren zuvor, weisen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes auch für das Studienjahr 2009 (Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/2010) einen erneuten Anstieg bei den Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften auf. Im Vergleich zum Vorjahr entscheiden sich 2009 15,9 % mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger für ein Studium in dieser Fächergruppe (+15.596 Studierende).

Betrachtet man die Daten der vergangenen Jahre genauer, so zeigt sich, dass die Studierendenzahlen im 1. Fachsemsester seit 1995 tendenziell, mit leichten Schwankungen, kontinuierlich ansteigen. Im Studienjahr 2009 sind nun insgesamt 113.380 Studierende im 1. Fachsemester immatrikuliert, im Vergleich zu 1995 mit 60.827 Studierenden eine Zunahme um 86,4 % (+52.553).

Der positive Verlauf wird besonders bei den Studienanfängerinnen deutlich. Entschieden sich 2007 insgesamt 18.373 Frauen für ein Studium in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften, sind es 2008 schon 21.373 und 2009 bereits 24.971 Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester. Prozentual steigt der Frauenanteil im Studienjahr 2009 um 16,8 % (+3.598) im Vergleich zum Vorjahr und um 35,9 % (+6.598) im Vergleich zu 2007.

Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften liegt 2009 bei über 22 %.

 

Einen hohen absoluten Anstieg innerhalb der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften verzeichnet der Studienbereich Maschinenbau / Verfahrenstechnik. Insgesamt immatrikulieren sich im Studienjahr 2009 46.211 Studierende im 1. Fachsemester, 3.090 mehr als noch 2008. Das entspricht einer Steigerung um 7,2 %.

Im prozentualen Vergleich ist bei den Männern mit 7,5 % (+2.637) im Vergleich zum Vorjahr ein höherer Zuwachs zu erkennen als bei den Frauen (+5,6 %), wodurch auch der prozentuale Frauenanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 18,6 % sinkt. Insgesamt hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester Maschinenbau / Verfahrenstechnik seit 1995 jedoch mehr als verdreifacht (1995: 2.544; 2009: 8.579) - allein seit 2006 ist die Zahl der Studienanfängerinnen um 35,7 % (+2.257) gestiegen.
 


 

Der Studienbereich Bauingenieurwesen weist bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester mit einem Plus von 17,9 % einen sehr hohen prozentualen Anstieg auf. Im Studienjahr 2009 entscheiden sich insgesamt 12.612 Studierende für ein Studium in diesem Bereich, 1.911 mehr als im Jahr zuvor.

Im einzelnen nimmt die Zahl der männlichen Studierenden im Vergleich zu 2008 um 17,9 % (+ 1.388) zu, bei den Frauen ist die Steigerungsrate mit 17,8 % (+ 523) nahezu identisch. Ein Längsschnittvergleich zeigt bei beiden Geschlechtern einen ähnlichen Verlauf: Anfang bis Mitte der 1990er Jahre erreicht die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester im Studienbereich Bauingenieurwesen ihren Höhepunkt, sinkt danach bis 2001 auf ihren Tiefstand, um anschließend bis 2009 tendenziell wieder anzusteigen. Trotz ähnlicher Verläufe zwischen Frauen und Männern, können männliche Studierende auch 2009 nicht an die Zahlen von 1995 anschließen. Ihr Anteil sinkt zwischen 1995 und 2009 um 14,2 % (1995: 10.678; 2009: 9.157). Im gleichen Zeitraum steigt der Anteil der Frauen dagegen um 23,1 % an (1995: 2.807; 2009: 3.455).

Der Frauenanteil liegt 2009 wie auch schon im Studienjahr 2008 bei 27,4 %.

Auch im Studienbereich Elektrotechnik ist eine Erhöhung der Studierendenzahlen im 1. Fachsemester zu erkennen. Waren im Studienjahr 2008 noch 18.383 Studienanfängerinnen und Studienanfänger in diesem Studienbereich immatrikuliert, nimmt der Anteil um 9,7 % zu (+1.774).

Verglichen mit dem Studienjahr 2008 schreiben sich prozentual mehr Frauen in diesem Studiengang ein als Männer – bei den Studienanfängerinnen steigt die Zahl der Immatrikulationen um 13,2 % (+ 236), bei den Studienanfängern ist ein Zuwachs von 9,3 % (+1.538) zu verzeichnen.

Ein Vergleich der Studienjahre 1995 und 2009 zeigt, dass sich die Anzahl der Studienanfängerinnen in diesem Zeitraum (1995: 568; 2009: 2.023) knapp vervierfacht haben, die Immatrikulationen bei den Männern haben im gleichen Zeitraum um 65,1 % zugenommen (1995: 10.986; 2009: 18.134).

Der Frauenanteil erhöht sich im Studienjahr 2009 um 0,3 Prozentpunkte auf 10 %, d.h. von den insgesamt 20.157 Studierenden sind 2.023 weiblich.

Studienanfängerinnen und Studienanfänger in ausgewählten Studienbereichen in Mathematik und Naturwissenschaften im Studienjahr 2009

(Quelle: Statistisches Bundesamt 2010)

 

Wie auch in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften setzt sich in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften der positive Trend der vorangegangenen Studienjahre weiter fort. Registrierte das Statistische Bundesamt schon für das Studienjahr 2008 einen Zuwachs um 7 % bei den Studierenden im 1. Fachsemester, zeigen die Zahlen für das Studienjahr 2009 (Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/2010) einen erneuten Anstieg um 13,1 % (+12.754).

Dies wird besonders bei den Studienanfängerinnen deutlich: Immatrikulierten sich schon im Studienjahr 2008 6,4 % mehr Frauen in dieser Fächergruppe als im Vorjahr, entscheiden sich 2009 erneut 14 % (+5.333) mehr für ein Studium in diesem Bereich. Bei den Männern kommt es zu einem Zuwachs von 12,5 % (+7.421).

Seit 1995 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen in Mathematik und Naturwissenschaft weit mehr als verdoppelt (1995: 20.744; 2009: 43.559), bei den Studienanfängern zeigt sich ein ähnlicher, wenn auch nicht so stark ausgeprägter Trend (1995: 33.778; 2009: 66.689).

Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen liegt im Studienjahr 2009 bei 39,5 %, d.h. von den insgesamt 110.248 Studierenden im 1. Fachsemester sind 43.559 weiblich und 66.689 männlich. Im Vergleich zum Vorjahr steigt der prozentuale Frauenanteil um 0,3 Prozentpunkte an.

Knapp 15 % aller Studienanfängerinnen entscheiden sich 2009 für ein Studium im Bereich der Mathematik und Naturwissenschaften.

Einen der höchsten prozentualen Anstiege bei den Studierenden im 1. Fachsemester mit einem Plus von 15,9 % (+1.288) vermeldet im Studienjahr 2009 der Studienbereich Physik, Astronomie. Aufgeschlüsselt nach Frauen und Männern liegt das Verhältnis bei 17,3 % (+320) zu 15,5 % (+968) mehr Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreicht der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen in diesem Studienbereich im Jahr 2009 mit insgesamt 2.165 registrierten Studentinnen im 1. Fachsemester einen Wert von 23,1 %.

Seit dem Studienjahr 1995 haben die Hochschuleinschreibungen der Frauen im 1. Fachsemester um 118 % (+1.172) zugenommen, bei den Männern ist der prozentuale Anstieg deutlich geringer. Er liegt bei 62,2 % % (+2.762).

Im Studienbereich Informatik kommt es ebenfalls zu einer Steigerung bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern: Im Vergleich zum Vorjahr meldet das Statistische Bundesamt für 2009 einen Zuwachs um 10,9 % (+3.770) auf insgesamt 38.281 Studierende im 1. Fachsemester – im Einzelnen entscheiden sich 13,2 % (+850) mehr Frauen und 10,4 % (+2.920) mehr Männer für ein Studium in diesem Bereich als noch 2008.

Insgesamt war die Zahl der weiblichen und männlichen Studienanfänger in Informatik in den letzten Jahren – bedingt durch konjunkturelle Entwicklungen – schwankend. Doch der Blick auf einen längeren Zeitraum zeigt, dass die Zahl der Studienanfängerinnen in Informatik deutlich zugenommen hat. Sie lag 1995 bei 1.778 und hat sich bis 2009 auf 7.282 mehr als vervierfacht. Im gleichen Zeitraum verdreifachten sich die Zahlen der männlichen Studienanfänger in Informatik knapp von 11.158 auf 30.999. Die 7.282 Studienanfängerinnen im Studienjahr 2009 machen einen prozentualen Anteil von 19 % aus, 0,4 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor.

Der Studienbereich Mathematik verzeichnet für das Studienjahr 2009 einen signifikanten Zuwachs bei den Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester. Zwar zeigen die Zahlen mit einer Zunahme um 13,7 % (+1.102) einen prozentual höheren Anstieg bei den Männern, doch ein Vergleich der Studienjahre 2007 und 2008 macht deutlich, dass nach dem Rückgang der Immatrikulationen von weiblichen Studierenden um 1 % (-92) im Studienjahr 2008 mit einem Anstieg um 13,5 % (+1.179) im Studienjahr 2009 eine positive Trendwende erkennbar ist.

Wie schon in den Jahren zuvor sind auch 2009 in diesem Studienbereich die Frauen überdurchschnittlich stark vertreten: Die 9.911 Studienanfängerinnen bilden einen prozentualen Anteil von 52 %.

Insgesamt steigt die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester im Studienjahr 2009 im Studienbereich Mathematik um 13,6 % (+2.281) auf 19.061 an.

Für den Studienbereich Chemie ist im Studienjahr 2009 ein erneuter Zuwachs festzustellen: Es immatrikulieren sich 8,4 % (+980) mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger als noch im Jahr zuvor. Aufgeschlüsselt nach Frauen und Männern ist das Verhältnis relativ ausgeglichen: Nimmt die Zahl der Studentinnen im 1. Fachsemester um 8,6 % (+477) zu, erhöht sich die der Studenten um 8,2 % (+503). Der prozentuale Frauenanteil liegt bei 47,5 %: Von den insgesamt 12.661 Studierenden in diesem Studienbereich sind 6.020 weiblich.

Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Prüfungsjahr 2009

(Quelle: Statistisches Bundesamt 2010)

In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften ist auch für das Prüfungsjahr 2009 ein positiver Trend zu beobachten: Nach Angaben der Prüfungsämter der deutschen Hochschulen hat sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen von 2008 auf 2009 erneut von 8,7 % (+4.217) erhöht. Laut Statistischem Bundesamt gab es 2008 im Vergleich zum Vorjahr noch eine Steigerungsrate von 10,7%.

Auch sind die Zahlen der bestandenen Examina und Promotionen in den zurückliegenden Jahren immer wieder Schwankungen unterworfen (1995: 50.857, 2002: 36.147, 2009: 52.968), doch seit dem letzten Tiefstand im Jahr 2002 mit 36.147 bestandenen Prüfungen sind die Werte kontinuierlich angestiegen und erreichen im Prüfungsjahr 2009 mit 52.968 den höchsten Stand. Seit dem Jahr 2002 hat sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen um 46,5 % (+16.821) erhöht.

Bei den Frauen melden die Prüfungsämter für das Prüfungsjahr 2009 einen Anstieg der bestandenen Prüfungen um 8,6 % (+950), bei den Männer kommt es zu einer Zunahme um 8,7 % (3.267). Ein Vergleich der zurückliegenden Prüfungsjahre zeigt jedoch, dass seit 1995 die Zahl der von Frauen bestandenen Prüfungen tendenziell angestiegen ist (1995: 7.087; 2002: 7.678; 2009: 11.954). Bei den Männern kommt es im selben Zeitverlauf zu starken Einbrüchen (1995: 43.770; 2002: 28.469; 2009: 41.014). Die Zahl der Absolventinnen liegt, mit einer Steigerung von 68,7 % (+4.867) zwischen 1995 und 2009, im Prüfungsjahr 2009 so hoch wie nie zuvor.

Auch in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften werden die meisten Abschlüsse noch in Diplomstudiengängen abgelegt: 20,7 % (10.950) aller Abschlüsse führen im Prüfungsjahr 2009 zu einem universitären Abschluss, 43% (22.768) zu einem Fachhochschulabschluss. Die Bachelorabschlüsse sind jedoch auf dem Vormarsch: Waren im Prüfungsjahr 2008 noch 11,1 % (5.426) aller Abschlüsse ein Bachelorabschluss, werden für das Prüfungsjahr 2009 bereits 22,6 % (11.981) gezählt.

Zwischen 2008 und 2009 reduzieren sich die Promotionen um 7,9 % (-201). Dieser Rückgang ist vor allem auf die sinkende Anzahl an Dissertationen bei den Männern zurückzuführen (2008:2.178; 2009:1.940). Bei den Frauen dagegen stiegen die Promotionen um 2,8 Prozentpunkte auf 17,1% an (2008: 363; 2009: 400). erhöht sich der Frauenanteil um 2,8 Prozentpunkte auf 17,1 %.

Von 2008 auf 2009 steigt die Anzahl der im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik erworbenen akademischen Grade um 9,4 % (+1.844) an, bei den Absolventinnen um 5 % (+191), bei den Absolventen um 10,5 % (+1.653).

Die bestandenen Hochschulabschlüsse im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik weisen im Zeitverlauf teilweise extreme Schwankungen auf. Mit insgesamt 22.304 erfolgreichen Abschlüssen wurde 1996 die bisher höchste Zahl an Absolventinnen und Absolventen registriert. Nach einem Abfall auf 11.882 im Jahr 2002, steigen die Werte seitdem wieder kontinuierlich an und erreichen mit 21.433 bestandenen Abschlüssen im Prüfungsjahr 2009 annähernd den Höchststand von 1996.

Die Zahl der von Männern erworbenen akademischen Grade hat 2009 mit 17.443 den Stand von 1996 (19.861) noch nicht wieder erreicht. Bei den Frauen kommt es jedoch im selben Zeitraum zu einer Zunahme um 63,3 % (1996: 2.443; 2009: 3.990). Der prozentuale Frauenanteil liegt im Prüfungsjahr 2009 bei 18,6 % (1996: 11 %).

Die Doktortitel im Prüfungsjahr 2009 im Studienbereich Maschinenbau/ Verfahrenstechnik nehmen zwar um insgesamt 77 im Vergleich zu 2008 ab, die Frauen bleiben aber auf dem Vormarsch: Die Zahl der Promovendinnen erhöht sich von 162 auf 180 (+18), die der Promovenden hingegen geht von 1.056 auf 961 (-95) zurück. Daraus resultiert eine Erhöhung des prozentualen Frauenanteils um 2,5 Prozentpunkte auf 15,8 %.

Die an deutschen Hochschulen registrierten Abschlüsse im Studienbereich Elektrotechnik haben im Prüfungsjahr 2009 um 3,2 % (+323) zugenommen. Die Zahl der von Männern erreichten akademischen Grade erhöht sich dabei um 4 % (+361). Damit setzt sich die kontinuierlich positive Entwicklung der letzten Jahre bei den Absolventen weiter fort. Seit dem letzten Tiefstand im Jahr 2002 hat sich die Zahl der bestandenen Abschlüsse um 46,2 % (+2.976) erhöht. Doch der bisherige Höchststand an bestandenen Abschlüssen im Studienjahr 1995 wurde bisher nicht wieder erreicht. Hier verließen 13.594 Männer die Hochschulen mit einem akademischen Titel, im Prüfungsjahr 2009 sind es mit 9.423 30,7 % (-4.171) weniger.

Bei den Frauen zeigt sich ein anderes Bild: Nachdem die Zahlen der Absolventinnen seit dem letzten Tiefstand im Jahr 2001 von 288 kontinuierlich angestiegen waren und mit 889 Abschlüssen im Jahr 2008 einen absoluten Höchststand erreichten, gehen die Hochschulabschlüsse im Prüfungsjahr 2009 erstmalig um 4,3 % (-38) auf 851 zurück. Ein Vergleich der Studienjahre 2001 und 2009 zeigt jedoch, dass sich die Absolventinnenzahlen in diesem Zeitraum fast verdreifacht haben (2001: 288; 2009: 851).

Von den Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2009 erwerben 20 % (2.050) einen universitären Abschluss (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss), 42,9 % ein Fachhochschuldiplom (4.409), und 0,7 % (69) beenden ihr Studium mit einer Lehramtsprüfung. 10,6 % (1.088) der Gesamtabschlüsse dieses Studienbereiches sind Master- und 20,3 % (2.090) Bachelorabschlüsse.

 Bei den Promotionen ist ein Zuwachs der an Frauen verliehenen Doktortitel erkennbar. Von den insgesamt 568 Promotionen im Prüfungsjahr 2009 werden 56 von einer Frau abgelegt, 13 mehr als im Vorjahr. Bei den Doktoranden geht die Zahl der abgelegten Promotionen auf 512 (-53) zurück. Der prozentuale Frauenanteil erhöht sich um 2,8 Prozentpunkte auf 9,9 %.

Im Studienbereich Bauingenieurwesen zeichnet sich im Prüfungsjahr 2009 eine positive Trendwende ab. Nahmen die registrierten Hochschulabschlüsse im Prüfungsjahr 2008 noch um 2,2 % (-106) ab, meldet das Statistische Bundesamt für das Prüfungsjahr 2009 eine Zunahme der erfolgreich abgelegten Prüfungen um 7,7 % (+368).

Für die Absolventinnen wird 2009 ein Anstieg der bestandenen Examina und Promotionen um 15,7 % (+168) gemeldet, 2008 waren die Zahlen noch um 7,8 % (-91) zurückgegangen. Bei den Männern verlassen nach einem Rückgang von 0,4 % im Jahr 2008 (-15) im Prüfungsjahr 2009 wieder 5,4 % (+200) mehr die Hochschulen mit einem Abschluss.

Ein Vergleich der Prüfungsjahre 1995 und 2009 zeigt eine Zunahme der von Frauen erreichten akademischen Grade um 18,2 % (+191), der Höchststand von 2001 mit 1.350 Abschlüssen wird aber im Prüfungsjahr 2009 mit 1.240 registrierten erfolgreichen Prüfungen noch knapp unterschritten. Bei den Absolventen hingegen nimmt zwischen 1995 und 2009 die Zahl der bestandenen Examina und Promotionen um 13,7 % (-621) ab.

Ein Blick auf die Abschlüsse zeigt, dass der Fachhochschulabschluss im Studienbereich Bauingenieurwesen mit 44,6% noch immer einen hohen Anteil der Gesamtabschlüsse ausmacht, doch die Bachelorabschlüsse haben sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt (2008: 438; 2009: 929).

Die Zahl der Promotionen geht auch im Studienbereich Bauingenieurwesen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr werden 71 weniger Doktortitel verliehen. Dadurch dass bei den Frauen die Zahl der Promotionen auf 60 (-10) zurückgeht, sich aber die verliehenen Doktortitel bei den Männern ebenfalls um 61 auf 198 reduzieren, erhöht sich der prozentuale Frauenanteil um 2 Prozentpunkte auf 23,3 %.

Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Bereichen der Mathematik und Naturwissenschaften im Prüfungsjahr 2009

(Quelle: Statistisches Bundesamt 2010)

An den deutschen Hochschulen wurden nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes im Prüfungsjahr 2009 (Wintersemester 2008/09 und Sommersemester 2009) insgesamt 58.287 Abschlussprüfungen in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften erfolgreich abgelegt. Das entspricht einem Anstieg von 8,7 % (+4.665) gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerungsraten bei den Frauen (8 % bzw. +1.719) und den Männern (9,2 % bzw. +2.946) fällt geringer aus als noch 2008 (13,6 %; 10,8 %). Zudem sinkt der prozentuale Frauenanteil 2009 um 0,3 Prozentpunkte auf 39,9 %. Trotzdem beenden im Prüfungsjahr 2009 in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften insgesamt 23.259 Frauen und 35.028 Männer ihr Studium, und damit so viel Absolventinnen und Absolventen wie niemals zuvor – seit dem Jahr 1995 haben sich die bestandenen Hochschulprüfungen bei den Frauen annähernd verdoppelt.

Bachelor-Studiengänge gewinnen an den Hochschulen weiter an Bedeutung, doch werden die meisten Abschlüsse in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaft noch immer in Diplomstudiengängen abgelegt: Von den Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2009 erwerben 35,6 % (20.742) einen universitären Abschluss (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss), 10,2 % ein Fachhochschuldiplom (5.935), und 12,9 % (7.519) beenden ihr Studium mit einer Lehramtsprüfung. 6,4 % (3.718) der Gesamtabschlüsse dieser Fächergruppe sind Master- und 22,2 % (12.948) Bachelorabschlüsse. Den höchsten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr haben die Bachelorabschlüsse zu verzeichnen: Die Gesamtabschlüsse nehmen im Prüfungsjahr 2009 um 52,4 % (+4.452) zu, bei den Bachelorabsolventinnen um 39,4 % (+1.297), bei ihren männlichen Kommilitonen um 60,6 % (+3.155).

Die Zahl der Promotionen ist bei den Männern im Prüfungsjahr 2009 leicht rückläufig. Wurden bei ihnen im Prüfungsjahr 2008 noch 4.570 Doktortitel gezählt, gehen diese 2009 auf 4.505 zurück. Dagegen erhöht sich der Anteil der Frauen an den Promotionen: 2009 schließen insgesamt 2.920 Frauen ihre Dissertation ab, und damit 187 mehr als noch im Jahr zuvor. Der prozentuale Frauenanteil erhöht sich dadurch um 1,9 Prozentpunkte auf 39,3 %.

Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik, Astronomie hat sich im Prüfungsjahr 2009 weiter erhöht. Laut Statistischem Bundesamt steigt die Zahl der bestanden Examina und Promotionen um 17,7 % (+792) auf 5.274 an. 1.006 davon werden von Frauen absolviert. Ihr Anteil liegt 2009 damit bei 19,1 %.

Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik, Astronomie verändert sich im Zeitverlauf teilweise stark. 1996 wurden die bis dato höchsten Zahlen an Absolventinnen und Absolventen registriert. Danach sanken die Zahlen bis 2004 kontinuierlich auf einen Tiefstand von 2.937, um anschließend bis 2009 stetig anzusteigen. Die Zahl der männlichen Absolventen hat 2009 (4.268) den Stand von 1995 (4.864) noch nicht wieder erreicht. Dagegen hat sich im gleichen Zeitraum die Beteiligung der Frauen tendenziell verdoppelt (1995: 562; 2009: 1.006). Ihr Anteil liegt 2009 bei 19,1 % (1995: 10,4 %).

Auch bei den Promotionen erhöht sich der prozentuale Frauenanteil (+2,1 Prozentpunkte). Dieser Anstieg ergibt sich dadurch, dass im Prüfungsjahr 2009 236 Frauen mit einem Doktortitel die Hochschule verlassen, 16 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Promotionen bei den Männern geht im gleichen Zeitraum um 74 auf 974 Abschlüsse zurückgeht.

Nach Angaben der Prüfungsämter werden an den deutschen Hochschulen im Prüfungsjahr 2009 im Studienbereich Informatik mit insgesamt 18.965 Abschlüssen 4,7 % (+844) mehr bestandene Examina und Promotionen registriert als 2008. Die Zahl der Absolventinnen nimmt um 4,4 % (+120) zu, die der Absolventen um 4,7 % (+724).

Ein Vergleich der Studienjahre 2007 und 2008 zeigt noch einen Rückgang der von Frauen erlangten Hochschulabschlüsse um 2,1 % (-60). Mit 2.857 bestandenen Prüfungen verlassen im Prüfungsjahr 2009 nun so viele ausgebildete Informatikerinnen eine Hochschule wie niemals zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2000, dem Jahr mit dem bisher tiefsten Stand an Absolventinnen seit Mitte der 90er Jahre, erhöht sich die Anzahl der von Frauen bestandenen Abschlüsse um fast das fünffache (2000: 610; 2009: 2.857).

Von den insgesamt 18.956 Informatik-Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2009 sind 15,1 % Frauen. 3,6 % (684) der Frauen erwerben einen universitären Abschluss (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss), 3,6 % ein Fachhochschuldiplom (691), 0,4 % (69) beenden ihr Studium mit einer Lehramtsprüfung, 1,8 % (341) mit einem Master- und 5,1 % (969) mit einem Bachelorabschluss.

 Die Anzahl der verliehenen Doktortitel nimmt im Vergleich zum Prüfungsjahr 2008 um 3,5 % (+24) zu: Bei den Frauen steigt die Zahl der Promotionen um 4 % (+4), bei den Männern um 3,4 % (+20).

Im Studienbereich Mathematik werden im Prüfungsjahr 2009 7.804 Prüfungen erfolgreich abgelegt, eine Steigerung um 13,3 % (+916) zum Vorjahr.

27,5 % (2.150) aller bestandenen Examina führen zu einem universitären, 4,4 % (341) zu einem Fachhochschulabschluss, 14,4 % (1.125) erfolgreiche Bachelor- und 2,1 % (165) Masterabschlüsse werden im Prüfungsjahr 2009 registriert. Außerdem werden 3.606 (46,2 %) Lehramtsprüfungen erfolgreich abgelegt und 417 (5,3 %) Promotionen mit der Verleihung des Doktorgades abgeschlossen.

Der Studienbereich Mathematik ist generell ein Studienbereich mit einem sehr hohen Frauenanteil. 54,9 % der registrierten Abschlüsse werden von Frauen abgelegt. Vor allem bei den Lehramtsprüfungen sind die Frauen mit 71,2 % (2.569) überdurchschnittlich hoch vertreten, aber auch bei den Bachelorabschlüssen erhöht sich ihr Anteil um 24,9 % (+123) im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt verlassen im Prüfungsjahr 2009 11,6 % (+446) mehr Frauen die Hochschulen mit einem Abschluss als noch im Jahr zuvor.

Nur bei den Promotionen sind die Frauen nicht so stark vertreten. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die Anzahl der verliehenen Doktortitel bei Frauen und Männern insgesamt um 46 auf 417. Mit einem prozentualen Frauenanteil von 26,1 % im Prüfungsjahr 2009 registriert das Statistische Bundesamt zudem einen Rückgang der Quote um 1,1 Prozentpunkte.

Waren im Studienbereich Chemie im Prüfungsjahr 2008 noch 15,4 % weniger Abschlüsse bei den Prüfungsämtern verzeichnet, erhöht sich die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Prüfungsjahr 2009 um 939 auf insgesamt 7.035. Aufgeschlüsselt nach Frauen und Männern liegt das Verhältnis bei einem Zuwachs von 13,9 % (+398) zu 16,7 % (+541) im Vergleich zum Vorjahr. Der prozentuale Frauenanteil beträgt somit im Jahr 2009 46,3 %.

Seit 1995 brachen die Zahlen im Studienbereich Chemie immer weiter ein (1995: 6.710) und erreichten im Jahr 2003 einen neuen Tiefstand (2003: 3.822). Seit dem Prüfungsjahr 2003 bis 2009 ist jedoch ein kontinuierlicher Anstieg um 84,1 % (3.213) zu verzeichnen.

Ein Blick auf die bestandenen Examina und Promotionen nach Geschlecht verdeutlicht, dass die Abschlüsse der Frauen seit 1995 zwar rückläufig sind (1995: 2.137), jedoch ab dem Tiefstand im Jahr 2001 (2001: 1.302) wieder kontinuierlich ansteigen. Im Prüfungsjahr 2009 beenden mit 3.258 bestandenen Prüfungen so viele Frauen ein Studium im Studienbereich Chemie wie nie zuvor. Der Anstieg seit 1995 beträgt 52,5 % (+1.121), seit 2001 150,2 % (+1.956). Die bestandenen Abschlüsse der Männer erreichen im Prüfungsjahr 2009 (2009: 3.777) jedoch noch nicht wieder den bisherigen Höchststand von 1996 (1996: 4.638).

Gemessen an allen Absolventinnen und Absolventen dieses Studienbereiches liegt der Anteil der von Frauen bestandenen Examina beim Bachelorabschluss bei 9,9 % (699), die Masterabschlüsse machen 3,1 % (218) aus, die universitären Abschlüsse liegen bei 17,8 % (1.250), die an Fachhochschulen bei 1,2 % (81) und die Lehramtsprüfungen bei 4,7 % (331). Bei den Lehramtsprüfungen ist die Frauenquote mit 61,4% überdurchschnittlich hoch.

Im Prüfungsjahr 2009 schließen insgesamt 1.751 Absolventinnen und Absolventen mit dem Doktorgrad ab. Dadurch, dass im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Promotionen bei den Frauen um 39 zunehmen, sich aber die Zahl der promovierenden Männer um 14 verringert, erhöht sich der prozentuale Frauenanteil um 1,7 Prozentpunkte auf 38,8%.

Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen nach Bundesländern im Studien- und Prüfungsjahr 2009

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