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MINT bei TU München

Im Videointerview berichtet Prof. Dr. Susanne Ihsen (Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften) und die Universitätsfrauenbeauftragte Dr. Eva Sandmann, welche vielfältigen Projekte es für Schülerinnen, Studentinnen und Wissenschaftlerinnen an der TU München gibt.

An der Technischen Universität München (TUM) sind heute 33% der Studierenden, 33% des wissenschaftlichen Personals und 14% der Professorenschaft weiblich. Die strategische Zielsetzung, Deutschlands attraktivste Technische Universität für Frauen zu werden, schlägt sich auf alle Bereiche der Hochschule konzeptionell und im Tagesgeschäft nieder. Als lernende Organisation ist die TUM bestrebt, ihren Beschäftigten ein Maximum an Wertschätzung und individuellen Freiheitsgraden zu vermitteln. Diese Wertschätzung rückt Gender- und Diversity-Gerechtigkeit in den Mittelpunkt der Hochschulkultur.

Im Videoportrait:

Prof. Dr. Susanne Ihsen, Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften, TU München und Dr. Eva Sandmann, Universitätsfrauenbeauftragte, TU München

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1. MINT Role Models: Projekt "Weibsbilder!“

Im Rahmen des Projektes werden 50 konkrete MINT-Biografien aufbereitet, die "Gesichter und Geschichten von Frauen in Naturwissenschaft und Technik" präsentieren. Internetgestützte Sprechstunden mit einzelnen MINT Role Models und Expertinnenforen werden zur Vertiefung einzelner Themen angeboten. Diese mediale Darstellung soll der Schaffung und Festigung positiver Rollenbilder dienen und junge Frauen zur Ergreifung von MINT-Berufe ermutigen. Durchgeführt wird das Projekt Weibsbilder vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften der Technischen Universität München.

www.mint-weibsbilder.de

2. LearnING - An applied engineering program

Das Projekt ist ausgerichtet auf die übergeordneten Ziele der Exzellenzinitiative im Bereich Gender. Ziel des Projektes ist es, Unterrichtsmodule zu technischen Themen zu entwickeln, die in der Schule in verschiedenen Klassenstufen (4., 6., und 9. Klasse) eingesetzt werden. Damit soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Robotik, Technik und kognitiven Systemen geweckt bzw. erhöht werden. Die Module sind sehr anwendungsorientiert und haben die gleiche theoretische Fundierung, jedoch abgestimmt auf die verschiedenen Lernstandards. Die Schülerinnen und Schüler können dabei experimentieren und viel über das technische Verständnis von beispielsweise Steuerungssystemen, Zahnrädern und Sensoren lernen. Die Forschung hat gezeigt, dass es notwendig ist mit diesen Kompetenzen bereits im Schulalter zu beginnen. Zudem werden essentielle Fähigkeiten in den Bereichen interdisziplinäres Arbeiten und Konzeptentwicklung vermittelt.

www.gender.edu.tum.de/learning

3. MINT Role Models: Projekt Gendersensibilisierung

Ziel des Projektes ist es, ein Seminarkonzept zu entwickeln und zu erproben, in dem Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für geschlechterrelevante Themen und Verhaltensweisen rund um das Thema MINT Role Models sensibilisiert werden. Dabei geht es um Gendersensible Kommunikationsprozessgestaltung, Gendergerechtes Marketing, Frauenspezifische Öffentlichkeitsarbeit und Genderaspekte in der Didaktik. Sie lernen junge Frauen (und Männer) gezielt anzusprechen, für MINT-Themen zu interessieren und zu motivieren. Durch einen "Schneeballeffekt" sollen ca. 150 Role Models erreicht werden. Das Projekt wird vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften der Technischen Universität München konzipiert und als Pilotveranstaltung angeboten.

www.gender.edu.tum.de/mint-gendersensibilisierung

4. Engineera - ein Programm speziell für Studentinnen der Elektro- und Informationstechnik

Seit dem Wintersemester 2007/2008 wird das Tutorium Engineera an der TU München angeboten. Aus den Studiengeldern der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik finanziert, wird das

Tutorium vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften konzipiert und ausgerichtet. Das Tutorium richtet sich an Studentinnen der Elektrotechnik und Informationstechnik aller Semester. Seit Beginn hat sich ein Netzwerk aus Studentinnen unterschiedlicher Semester, Alumni und Ingenieurinnen gebildet. Das Semesterprogramm beinhaltet unterschiedlichste Veranstaltungen (z.B. Exkursionen, praktische Projekte, Informations- und Netzwerkswerkveranstaltungen) rund um das Thema Studium, Beruf und Karriere in den Ingenieurwissenschaften. Das Tutorium soll die Studieneingangsphase erleichtern, dazu beitragen, dass sich Studentinnen ab dem ersten Semester in der Fakultät angesprochen und integriert fühlen, sowie frühzeitig der Aufbau eines Netzwerkes zur Berufsorientierung ermöglichen.
Zitate (aus der Evaluation):

„Es zeigt endlich mal Anwendungsgebiete der E-Technik.“

„Ich fand es gut, so eine Möglichkeit zu bekommen mit höheren Semestern zu reden. Man konnte über seine bevorstehenden Prüfungen reden und sich etwas die Angst nehmen lassen.“

„Ich bin sehr froh, dass es eine Organisation wie Engineera gibt, in der man Unterstützung findet und man durch viele nützliche und interessante Projekte gefördert wird. Und Spaß macht es außerdem immer mit euch!“

www.gender.edu.tum.de/engineera

5. Das Munich Dual Career Office

Das Munich Dual Career Office (MDCO) richtet sich an Partner/innen von hochqualifiziertem Personal der TUM und der beteiligten Netzwerkpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Als Baustein innovativen Recruitings stellt es eine umfassende Palette professioneller Unterstützungsangebote zur Verfügung. Den Schwerpunkt des MDCO bildet die ganzheitliche Beratung, innerhalb derer die Integration von Dual Career Partnern/innen in den Arbeitsmarkt im Vordergrund steht, kombiniert mit individueller Karriereplanung sowie Bildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

www.dualcareer.tum.de

6. Coaching für Studentinnen

Das Ressort TUM.Diversity bietet Studentinnen der Hochschule Einzelcoachings zur individuellen Unterstützung ihrer Karriereplanung sowie deren Umsetzung an. Außerdem besteht die Möglichkeit für wissenschaftliche Teams, die auch gemischt aus Frauen und Männern bestehen können, an Teamcoachings zur Professionalisierung der Zusammenarbeit teilzunehmen. Coaching ist eine zeitlich befristete Beratung bei beruflichen Problemen und Konflikten. Der oder die Coach begleitet unterstützend bei der Realisierung eines Vorhabens oder der Lösung eines Problems sowie bei der Verbesserung der Lern- und Leistungsfähigkeit.

Das Angebot orientiert sich wesentlich an drei Qualitätsstandards:

  • Orientierung an die Anforderungen des Wissenschafts-/Hochschulbetriebs
  • Gendergerechtes/-sensibles Weltbild
  • Methodische Kompetenz

Das TUM.Diversity arbeitet mit einem Pool externer und interner Coachs, die dementsprechend über ausgezeichnete Methodenkompetenz, Genderkompetenz und Kenntnis des Hochschulbetriebs verfügen. Die Qualitätssicherung erfolgt über Auswahl, Fortbildung und Supervidierung der Coachs.

www.diversity.tum.de/karriere-und-weiterbildung/coaching/

7. mentorING

mentorING ist ein Careerbuilding Programm für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen. Mit dem Ziel, den Frauenanteil in den entsprechenden Branchen zu erhöhen und die dort arbeitenden Frauen zu stärken, kombiniert mentorING bewährte Instrumente der Nachwuchsförderung:

  1. Mentoring: Mentorinnen und Mentoren beraten und unterstützen Studentinnen ein Jahr lang bei ihrer Lebens-, Studien- und Karriereplanung.
  2. Qualifizierung: Alle Teilnehmerinnen durchlaufen ein zielgruppenrechtes, dem jeweiligen Qualifikationsniveau angepasstes Seminar- und Trainingsprogramm.
  3. Netzwerkaufbau und -ausbau: Die Teilnehmerinnen werden in ein berufs- und studienrelevantes Netzwerk eingeführt.

Studentinnen der Fakultäten Bauingenieur- und Vermessungswesen, Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinenwesen, Physik und der technologie- und managementorientierten wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der TU München ab dem 3. Bachelorsemester
mentorING läuft mittlerweile seit zehn Jahren am TUM.Diversity der TU München. Bisher haben knapp 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Mentees, Mentorinnen und Mentoren) das Programm durchlaufen, davon 400, also 200 Tandems, im Modul für Studentinnen. Die Projektmittel werden komplett aus Sponsoringgeldern getragen.

www.mentoring.tum.de/mentoring

8. Ferienakademie für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen

Seit 1994 findet jährlich die „Ferienakademie für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen“ in der Evangelischen Akademie in Tutzing mit jeweils über 100 Teilnehmerinnen statt.
In der Ferienakademie, einer bundesweit einzigartigen Tagung, sind vorwiegend Teilnehmerinnen aus ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen eingeladen, zentralen Fragestellungen mit Dozentinnen und Referentinnen aus Wissenschaft und Praxis nachzugehen. Hierbei werden verschiedene Thesen in einem breiten wissenschaftlichen, technisch-anwendungsorientierten und gesellschaftlichen Kontext überprüft.

www.diversity.tum.de/aktuelles/veranstaltungen/ferienakademie

9. Kompetenzspecials (Soft Skill Seminare)

Seit 1993 werden durch „soft skill“-Seminare für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen über das Fachwissen hinaus Fortbildungen zu Schlüsselkompetenzen angeboten, in jüngerer Zeit auch Gendersensibilisierungsworkshops für alle Hochschulmitglieder der TUM.
Pro Semester werden 12 meist eintägige Workshops mit bis zu 20 Personen angeboten, die durchweg positiv evaluiert werden.

www.diversity.tum.de/karriere-und-weiterbildung/trainings

10. Erstsemestersprechstunde

Ein Angebot an TUM Studentinnen im ersten Semester
Sind Sie neu an der TU München? Und auch noch in einem Studiengang, in dem es so wenige Studentinnen gibt, dass Sie als Frau sofort auffallen, wenn Sie mal fünf Minuten später in die Vorlesung kommen? Sind Sie sich unsicher, ob Sie die große Menge an Unterrichtsstoff, die jeden Tag an Sie herangetragen wird, bewältigen können und ob Sie es überhaupt wollen? Fragen Sie sich, ob Sie tatsächlich das richtige Studienfach gewählt haben oder ob Sie sich lieber jetzt als später für eine andere Studienrichtung entscheiden sollten? Wissen Sie manchmal nicht genau, wie Sie Studium, Job und Privatleben geleichzeitig und was zuerst bewältigen sollen?
Kontakt: Standort München: Anja Quindeau, quindeau@tum.de, Tel.: 089/289 28339 Fax: 089/289 23389 Standort Garching: Dr. Ulla Weber, weber@zv.tum.de, Tel.: 089/289 14672

11. Agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik

Aufgabe der Agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik ist es Mädchen und junge Frauen

  • für Naturwissenschaft und Technik zu interessieren
  • sie im Entdecken und Erproben ihrer Fähigkeiten in diesen Fachgebieten zu unterstützen
  • sie durch die Methodik des lebendigen Lernens erfahren zu lassen, wie interessant, spannend und befriedigend das Arbeiten an naturwissenschaftlich-technischen Themen ist
  • ihre Studien- und Berufsorientierung zu erweitern
  • in ihrem Selbstvertrauen in ihre technischen Fähigkeiten zu bestärken bzw. zu stabilisieren
  • für naturwissenschaftlich-technische Bereiche in Ausbildung und Beruf zu gewinnen
  • und damit die noch bestehende geschlechtsspezifische Segregation des Ausbildungs- und Erwerbsbereichs zu verändern.

Das Gesamtangebot der agentur Mädchen, das auf dieser Grundlage entwickelt wurde, umfasst drei Programmsäulen und mehrere kleinere Projekte:

  • Mädchen machen Technik (Ferienprogramm)
  • Mädchen machen Technik (Schulprogramm)
  • Schülerinnen forschen – die Herbstuniversität an der TUM

Kontakt: Barbara Krischer, Renate Schneider, agenturM@tum.de

http://portal.mytum.de/am

www.tum.de

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