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Studienjahr & Prüfungsjahr 2010

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl aktueller Daten zu Studienanfängerinnen und Studienanfängern und Absolventinnen und Absolventen in MINT-Studienbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) für das Studienjahr bzw. Prüfungsjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/11).

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen schliessen auch die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master mit ein, die seit dem Prüfungsjahr 2000 statistisch erfasst werden.
 
Die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse geht in Deutschland schnell voran, macht derzeit aber – bei allen positiven Zahlen – eine Schwierigkeit deutlich: Werden die Absolventinnen und Absolventen der MINT-Studiengänge nach Abschlüssen betrachtet, enthält die Zahl der Masterabsolventinnen und -absolventen auch eine Zahl von Bachelorabsolventinnen und -absolventen, die nach Abschluss ihres Erststudiums ein Masterstudium an- und abgeschlossen haben. Diese Bachelorstudierenden sind allerdings bereits bei ihrem Erstabschluss als Absolventinnen und Absolventen gezählt worden und werden nun mit dem zweiten Abschluss als Master noch einmal, also „doppelt“ gezählt.
 
Wir haben den Effekt für diese Publikation nicht herausgerechnet, sondern uns dafür entschieden, für jeden Studiengang die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen nach Abschlüssen zu ergänzen, um einen Überblick über die realen Zahlen und Prozentanteile zu ermöglichen. Dies bietet sich darüber hinaus für die Mathematik (M), die Informatik (I) und die Naturwissenschaften (N) unter den MINT-Studiengängen besonders an, da dort der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit Lehramtsabschluss erheblich ist. Damit ist auch deutlicher zu sehen, welches Potenzial an MINT-Absolventinnen und -Absolventen sich voraussichtlich nach dem Hochschulabschluss um Stellen in der Wirtschaft, in Verbänden und Organisationen bemühen wird.

Vorläufige Zahlen für das Studienjahr 2011 in ausgewählten Studienbereichen
(Quelle: Statistisches Bundesamt 2011)
 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahmen im Studienjahr 2011 (Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/2012) insgesamt 515.800 Studienanfängerinnen und -anfänger ihr Studium an Hochschulen in Deutschland auf. Im Vergleich zu 2010 ist die Zahl der Erstimmatrikulierten 2011 um 16 % gestiegen. Die Zahl der weiblichen Studienanfänger nahm mit 9 % weniger stark zu als die der männlichen (23 %).
 
Für die vier ausgewählten technischen Studienbereiche Informatik, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau liegen erste vorläufige Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes über die Studierenden vor, die sich im Studienjahr 2011 (Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/2012) für einen der oben genannten Studienbereiche immatrikulierten.
 
Die Zahlen für das Studienjahr 2011 zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen sehr hohen Anstieg.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger vorläufige Zahlen 2011 – Veränderungen zu 2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger vorläufige Zahlen 2011 – Veränderungen zu 2010

Studienbereich Informatik (vorläufige Zahlen)

Für das Studienjahr 2011 verzeichnet der Studienbereich Informatik einen Zuwachs um 17,7 % (+7.298). Die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester hat sich damit seit 1995 fast vervierfacht (1995: 12.936; 2011: 48.423), die Anzahl der weiblichen Studienanfänger zeigt in diesem Zeitraum eine Erhöhung um mehr als das Fünffache (1995: 1.778; 2011: 9.616).

Im Studienjahr 2011 immatrikulieren sich im Vergleich zu 2010 22,3 % (+ 1.751) mehr Studentinnen und 16,7 % (+5.547) mehr Studenten.
 
Der prozentuale Anteil der Frauen liegt mit 9.616 Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester bei 19,9 %, was einer Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte zum Vorjahr entspricht.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik vorläufige Zahlen 1975-2011

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik vorläufige Zahlen 1975-2011

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik vorläufige Zahlen 1975-2011

Studienbereich Bauingenieurwesen(vorläufige Zahlen)
 
Auch im Studienbereich Bauingenieurwesen setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre weiter fort. Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester wächst im Vergleich zu 2010 um 23,3 % (+3.390) auf insgesamt 17.925 Studierende an.
 
Aus den Daten des Statistischen Bundesamts geht weiterhin hervor, dass sich die Zahl der Immatrikulationen von Frauen im Studienbereich Bauingenieurwesen seit 1995 um 65,7 % erhöhte (1995: 2.807; 2011: 4.650). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl um 19,8 %.
 
Noch nie waren so viele Frauen im 1. Fachsemester des Studienbereichs Bauingenieurwesen eingeschrieben wie im Studienjahr 2011.
 
Trotz des hohen Anstiegs der Studienanfängerinnen im Vergleich zum Vorjahr, sinkt im Jahr 2011 der Frauenanteil am Studiengang um 0,8 Prozentpunkte auf 25,9 %. Dies ist insbesondere auf den hohen Zuwachs der Männer (24,6%) im Vergleich zum dem der Frauen (19,8 %) zurückzuführen.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Bauingenieurwesen - vorläufige Zahlen 1975-2011

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Bauingenieurwesen vorläufige Zahlen 1975-2011

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Bauingenieurwesen vorläufige Zahlen 1975-2011

Studienbereich Elektrotechnik(vorläufige Zahlen)
 
Auch für den Studienbereich Elektrotechnik meldet das Statistische Bundesamt einen hohen Anstieg der Studienanfängerinnen und -anfänger gegenüber dem Vorjahr. Im Studienjahr 2011 sind 26.427 Studierende im 1. Fachsemester immatrikuliert - das sind 22,0 % (+4.772) mehr als im Vorjahr.
 
Die Anzahl der Frauen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 670 Studienanfängerinnen, und damit um 30,0 %. Der Zuwachs von 4.102 männlichen Studienanfängern im Vergleich zum Vorjahr beträgt 21,1 %.
 
Von 1995 bis 2011 hat sich die Anzahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester Elektrotechnik mehr als verfünffacht.
 
Der prozentuale Frauenanteil erhöht sich um 0,7 Prozentpunkte auf 11,0 %.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Elektrotechnik - vorläufige Zahlen 1975-2011

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Elektrotechnik vorläufige Zahlen 1975-2011

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Elektrotechnik vorläufige Zahlen 1975-2011

Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik(vorläufige Zahlen)
 
Im Studienjahr 2011 entschieden sich 58.612 Studierende (21,3 % mehr als im Vorjahr) für das Studium in Maschinenbau/Verfahrenstechnik.
 
9.306 männliche Studierende, das sind 23,7 % mehr als im Vorjahr, immatrikulierten sich für den Studienbereich. Im Vergleich dazu ist mit 990 Studienanfängerinnen der Anteil der Frauen seit dem letzten Studienjahr mit 10,9 % weniger stark gestiegen als bei den Männern. Vergleicht man jedoch die Zahl der Studienanfängerinnen von 1995 bis 2011, so hat sich die Zahl der Frauen im 1. Fachsemester vervierfacht (1995: 2.544; 2011: 10.097).
 
Noch nie zuvor waren so viele Frauen in diesem Studienbereich eingeschrieben wie im Studienjahr 2011.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Maschinenbau/Verfahrenstechnik vorläufige Zahlen 1975-2011

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Maschinenbau/Verfahrenstechnik vorläufige Zahlen 1975-2011

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Maschinenbau/Verfahrenstechnik vorläufige Zahlen 1975-2011

Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften im Studienjahr 2010*

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften im Studienjahr 2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Ingenieurwissenschaften Veränderungen 2010

 
Fächergruppe Ingenieurwissenschaften
 
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Studienjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/2011) in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften weisen einen erneuten Anstieg an Studienanfängerinnen und Studienanfängern auf. Laut Statistischem Bundesamt gab es bei den Studierenden im 1. Fachsemester für das Studienjahr 2008 einen Zuwachs um 13,4 % (+11.539) und einen Zuwachs um 15,9 % (+15.596) für das Studienjahr 2009 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Im Studienjahr 2010 entscheiden sich 11,2 % (+12.659) mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester für ein Studium der Ingenieurwissenschaften.
 
Ein Blick auf die Studierendenzahlen der letzten Jahre verdeutlicht, dass die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester seit 1995 tendenziell, mit leichten Veränderungen stetig ansteigt. Seit 1995 (60.827) hat sich die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester um 107,2 % (+65.212) auf 126.039 erhöht.
 
Besonders bei den Studienanfängerinnen wird der positive Trend deutlich. Im Studienjahr 2010 entschließen sich 27.721 Studienanfängerinnen für ein Studium in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. 2008 waren es 21.373 und 2009 24.971 Studienanfängerinnen. Der Frauenanteil im Studienjahr 2010 steigt im Vergleich zu 2009 um 11 % (+2.750) und um 16,8 % (+3.598) von 2008 zu 2009.
 
Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften liegt 2010 bei 22,0 %.
 
Knapp 9,0 % aller Studienanfängerinnen entscheiden sich 2010 für ein Studium im Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2010

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2009

* Die Daten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beziehen sich ausschließlich auf das 1. Fachsemester. Bei der Auswertung der Daten wurde das 1. Fachsemester zu Grunde gelegt, da so auch Fachwechslerinnen und Fachwechsler mitberücksichtigt werden. Die Angaben der Erstsemester- bzw. Studierendenzahlen beziehen sich jeweils auf Studienjahre, die aus der Summe des jeweiligen Wintersemesters und des vorhergehenden Sommersemesters gebildet werden.

Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik
 
Der Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik weist bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester mit einem Zuwachs von 4,6 % (+2.105) einen moderaten prozentualen Anstieg auf. Im Studienjahr 2010 entscheiden sich 48.316 Studierende im 1. Fachsemester für ein Studium in diesem Bereich.
 
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anstieg bei den Studienanfängerinnen höher als bei den Studienanfängern. Im Studienjahr 2010 immatrikulieren sich 6,2 % (+528) mehr Frauen im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik als im Vorjahr, bei den Männern sind es 4,2 % mehr Studienanfänger. Damit steigt der prozentuale Frauenanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 18,8 %. Seit 1995 hat sich insgesamt die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester Maschinenbau/Verfahrenstechnik um mehr als den Faktor 3,5 erhöht (1995: 2.544; 2010: 9.107) – allein seit 2007 stieg ihre Zahl um 29,7 % (+2.084).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Maschinenbau/Verfahrenstechnik 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Maschinenbau/Verfahrenstechnik 1975-2010

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Maschinenbau/Verfahrenstechnik 1975-2010

Studienbereich Bauingenieurwesen
 
Einen sehr hohen absoluten Anstieg an Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester ist für den Studienbereich Bauingenieurwesen zu beobachten. Im Studienjahr 2010 immatrikulieren sich insgesamt 14.535 Studierende im 1. Fachsemester für diesen Studienbereich. Dies sind 1.923 (+15,2 %) mehr als im Jahr zuvor.
 
Die Steigerungsrate bei den Frauen liegt im Vergleich zu 2009 bei 12,4 % (+428) und bei den Männern bei 16,3 % (+1.495).
 
Betrachtet man die Immatrikulationszahlen im Zeitverlauf, so zeigt sich bei beiden Geschlechtern ein ähnlicher Trend: Mitte der 1990er Jahre erreicht die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester im Bereich Bauingenieurwesen ihren höchsten Wert. Danach sinken die Zahlen und erreichen 2001 ihren Tiefstand. Seit dieser Zeit steigen sie tendenziell wieder an. Obwohl die Zahlen der Studierenden im 1. Fachsemester bei den Frauen und Männern ähnliche Verläufe aufweisen, können männliche Studierende auch 2010 nicht an die Zahlen von 1994 anschließen. Der Anteil der männlichen Studierenden sinkt zwischen 1994 und 2010 um 4,4% (1994: 11.139; 2010: 10.652). Bei den Frauen jedoch steigt der Anteil im gleichen Zeitraum um 44,9 % an (1994: 2.679; 2010: 3.883). Der Frauenanteil liegt 2010 bei 26,7 %.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Bauingenieurwesen 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Bauingenieurwesen 1975-2010

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Bauingenieurwesen 1975-2010

Studienbereich Elektrotechnik
 
Der Studienbereich Elektrotechnik verzeichnet für das Studienjahr 2010 einen hohen Zuwachs bei den Studierenden im 1. Fachsemester. Im Vergleich zu 2009 mit 20.157 Studien-anfängerinnen und Studienanfängern, steigt die Zahl der Immatrikulationen im 1. Fach-semester um 7,4 % (+1.498).
 
Im Vergleich zum Vorjahr ist bei den Frauen mit 10,2 % (+207) ein höherer Zuwachs zu erkennen als bei den Männern (+7,1 % bzw. +1.291)
 
Ein Blick auf die Studienjahre 1995 und 2010 verdeutlicht, dass sich die Anzahl der Studienanfängerinnen in dieser Zeitspanne (1995: 568; 2010: 2.230) knapp vervierfacht hat. Die Immatrikulationen bei den Männern haben im selben Zeitraum um 76,8 % zugenommen (1995: 10.986; 2010: 19.425).
 
Im Studienjahr 2010 liegt der Frauenanteil bei 10,3 %, 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Somit sind von den insgesamt 21.655 Studierenden im 1. Fachsemester 2.230 weiblich.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Elektrotechnik 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Elektrotechnik 1975-2010

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Elektrotechnik 1975-2010

Studienanfängerinnen und Studienanfänger in ausgewählten Studienbereichen in Mathematik und Naturwissenschaften im Studienjahr 2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik und Naturwissenschaften Veränderungen 2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik und Naturwissenschaften Veränderungen 2010

Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften
 
Auch in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften wird der positive Verlauf der vorangegangenen Studienjahre fortgesetzt. Bei den Studierenden im 1. Fachsemester gibt es laut Statistischem Bundesamt einen Zuwachs um 7,0 % für das Studienjahr 2008 und einen Zuwachs um 13,1 % für das Studienjahr 2009 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Die Zahlen für das Studienjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/2011) zeigen ei-nen erneuten Anstieg bei den Studierenden im 1. Fachsemester um 9,5 % (+10.448) im Vergleich zu 2009.
 
Dies wird besonders bei den Studienanfängerinnen deutlich: Der Zuwachs bei den Studienanfängerinnen im Studienjahr 2010 liegt bei 8,3 % (+3.600). Im Studienjahr 2008 lag der Zuwachs bei 6,4 % (+2.299) und 2009 bei 14,0 % (+5.333) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Bei den Männern immatrikulieren sich im Studienjahr 2010 im Vergleich zu 2009 10,3 % (+6.848) mehr in dieser Fächergruppe.
 
Die Zahl der Studienanfängerinnen (1995: 20.744; 2010: 47.159) und Studienanfänger (1995: 33.778; 2010: 73.537) in Mathematik und Naturwissenschaft hat sich seit 1995 weit mehr als verdoppelt.
 
Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen liegt im Studienjahr 2010 bei 39,1 %. Insgesamt immatrikulieren sich 120.696 Studierende im 1. Fachsemester in diesem Studienbereich, davon sind 47.159 weiblich und 73.537 männlich.
 
Knapp 15,0 % aller Studienanfängerinnen entscheiden sich 2010 für ein Studium im Bereich der Mathematik und Naturwissenschaften.
 
* Die Daten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beziehen sich ausschließlich aus das 1. Fachsemester. Bei der Auswertung der Daten wurde das 1. Fachsemester zu Grunde gelegt, da so auch Fachwechslerinnen und Fachwechsler mitberücksichtigt werden. Die Angaben der Erstsemester- bzw. Studierendenzahlen beziehen sich jeweils auf Studienjahre, die aus der Summe des jeweiligen Wintersemesters und des vorhergehenden Sommersemesters gebildet werden.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 1975-2010

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 1975-2010

Studienbereich Physik, Astronomie
 
Der höchste prozentuale Anstieg bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester vermeldet im Studienjahr 2010 der Studienbereich Physik, Astronomie und zwar mit einem Plus von 17,8 % (+1.665). Der Zuwachs bei den Studienanfängerinnen liegt im Vergleich zum Vorjahr bei 24,0 % (+520) und bei den Studienanfängern bei 15,9 % (+1.145). Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen erreicht somit im Jahr 2010 mit 2.685 regist-rierten Studentinnen im 1. Fachsemester einen Höchstwert von 24,3 %.
 
Seit dem Studienjahr 1995 haben die Einschreibungen der Frauen im 1. Fachsemester für diesen Studienbereich um 170,0 % (+1.692) und bei den Männern um 88,0 % (+ 3.907) zugenommen. Der prozentuale Anstieg bei den Männern ist somit deutlich geringer.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Physik/Astronomie 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Physik/Astronomie 1975-2010

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Physik/Astronomie 1975-2010

Studienbereich Informatik
 
Der Studienbereich Informatik weist ebenfalls einen Zuwachs bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern auf. Das statistische Bundesamt meldet für das Studienjahr 2010 einen Zuwachs um 8,0 % (+583) bei den Studienanfängerinnen und einen Zuwachs um 7,3 % (+2.261) bei den Studienanfängern. Insgesamt entscheiden sich 7,4 % (+2.844) mehr Studie-rende im 1. Fachsemester für den Studienbereich Informatik. Somit erhöht sich die Gesamt-zahl auf 41.125 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Informatik.
 
Die Zahlen der Studierenden im 1. Fachsemester in Informatik waren im Zeitverlauf schwan-kend. Mit Blick auf einen längeren Zeitraum zeigt sich, dass die Immatrikulationen im 1. Fachsemester in Informatik deutlich zugenommen haben. Die Zahl der Studienanfänger lag 1995 bei 11.158 und hat sich bis 2010 auf 33.260 knapp verdreifacht. Im gleichen Zeitraum haben sich die Zahlen der Studienanfängerinnen mehr als vervierfacht und zwar von 1.778 auf 7.865. Die 7.865 Studienanfängerinnen im Studienjahr 2010 machen einen prozentualen Anteil von 19,1 % aus, 0,1 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik 1975-2010

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik 1975-2010

Studienbereich Mathematik
 
Im Studienbereich Mathematik kommt es auch im Studienjahr 2010 zu einer Steigerung bei den Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester. Diese liegt bei 6,2 % (+617). Bei den Studienanfängern entschieden sich 2010 14,5 % (+1.325) mehr Männer für ein Studium in diesem Bereich.
 
Im Studienbereich Mathematik sind die Frauen 2010 wie auch schon in den vorangegangenen Jahren im Vergleich zu den naturwissenschaftlichen Fächern überdurchschnittlich stark vertreten: Der prozentuale Frauenanteil bei den Studierenden im 1. Fachsemester liegt mit 10.528 Studienanfängerinnen bei 50,1 %.
 
Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienjahr 2010 im Studienbe-reich Mathematik steigt um 10,2 % (+1.942) auf 21.003 an. Der Zuwachs an Studienanfängerinnen liegt 2010 im Vergleich zum Vorjahr bei 6,2 % (+617).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik 1975-2010

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik 1975-2010

Studienbereich Chemie
 
Im Studienbereich Chemie kommt es im Studienjahr 2010 ebenfalls zu einer Steigerung bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern: Es immatrikulieren sich 11,1 % (+1.408) mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger als noch im Jahr zuvor. Dabei steigt die Zahl der Studienanfängerinnen um 6,1 % (+370) und die der Studienanfänger um 15,6 % (+1.038). Der prozentuale Frauenanteil im Studienjahr 2010 liegt bei 45,4 %. Somit sind von den insgesamt 14.069 Studierenden in diesem Studienbereich 6.390 weiblich.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Chemie 1975-2010

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Chemie 1975-2010

Datentabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Chemie 1975-2010

Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Prüfungsjahr 2010*

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Ingenieurwissenschaften Veränderungen 2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Ingenieurwissenschaften Veränderungen 2010

Fächergruppe Ingenieurwissenschaften
 
Für das Prüfungsjahr 2010 zeigt sich für die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften ein positiver Verlauf: Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen steigt im Vergleich zum Vorjahr erneut um 11,9 % (+6.281). Im Jahr 2009 gab es im Vergleich zu 2008 noch eine Steigerungsrate von 8,7 %.
 
Die Zahlen der bestandenen Prüfungen der letzten Jahre sind immer wieder Schwankungen ausgesetzt (1995: 50.857, 2002: 36.147, 2010: 59.249). Seit dem letzten Tiefstand im Jahr 2002 stiegen die Werte jedoch kontinuierlich an und erreichen bis 2010 einen Zuwachs an Absolventinnen und Absolventen um 63,9 % (+23.102). Damit erreichen die Werte im Prüfungsjahr ihren Maximalwert von 59.249.
 
Die Prüfungsämter melden für das Prüfungsjahr 2010 einen Zuwachs bei den Absolventinnen um 10,1 % (+1.205) im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Absolventen kommt es zu einer Zunahme von 12,4 % (+5.076). Im Zeitverlauf zeigt sich jedoch, dass die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen seit 1995 tendenziell angestiegen ist (1995: 7.087; 2002: 7.678; 2010: 13.159). Betrachtet man im selben Zeitraum die Zahl der männlichen Absolventen, so zeigen sich starke Schwankungen (1995: 43.770; 2002: 28.469; 2010: 46.090. Die Zahl der Absolventinnen liegt – mit einer Steigerung von 85,7 % (+6.072) zwischen 1995 und 2010 – im Prüfungsjahr 2010 so hoch wie nie zuvor.
 
* Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf Prüfungsjahren, die sich aus der Summe von Wintersemester und nachfolgendem Sommersemester ergeben.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im 1975-2010

Von den insgesamt 59.249 Absolventinnen und Absolventen der Fächergruppe Ingenieurwis-senschaften beträgt der Frauenanteil bei den universitären Abschlüssen 23,9 %, bei den Fachhochschulabschlüssen 18,3 % und bei den Lehramtsabschlüssen 36,1 %. Der Frauenan-teil bei den Bachelorprüfungen liegt bei 23,8 % und bei den Masterprüfungen bei 27,0 %.
 
Der Zuwachs an Promotionen liegt im Prüfungsjahr 2010 bei 9,4 % (+221). Dieser Zuwachs ist hauptsächlich auf die Anzahl an Dissertationen bei den Männern zurückzuführen (2009: 1.940; 2010: 2.167). Bei den Frauen sanken die abgelegten Promotionen um 1,7 Prozentpunkte auf 15,4 % (2009: 400; 2010: 394).
 

Datentabelle Fächergruppe Ingenieurwissenschaften - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Fächergruppe Ingenieurwissenschaften - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik
 
Im Studienbereich Maschinenbau / Verfahrenstechnik steigt die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Prüfungsjahr 2010 um 9,0 % (+1.930). Aufgeschlüsselt nach Geschlecht bedeutet das einen Anstieg bei den Zahlen der Absolventinnen um 11,9 % (+476) und bei den Absolventen um 8,3 % (+1.454) im Vergleich zu 2009.
Im Zeitverlauf zeigen sich im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik teilweise hohe Schwankungen. Mit 22.304 Abschlüssen wurden bereits 1996 hohe Werte registriert. Seit dem Tiefstand von 11.882 im Jahr 2002, steigen die Werte bis 2010 wieder kontinuierlich an und erreichen 2010 mit 23.363 bestandenen Prüfungen ihren bis dato höchsten Wert.
 
Von 1996 bis 2010 kommt es bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik zu einer Zunahme von 82,8 % (1996: 2.443; 2010: 4.466). Der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2010 liegt bei 19,1 % (1996: 11,0 %). Die Zahl der Absolventen hat 2010 mit 18.897 den Wert von 1996 (19.861) noch nicht wieder erreicht.
 
Von den insgesamt 23.363 Abschlüssen im Jahr 2010 in Maschinenbau/Verfahrenstechnik beträgt der Frauenanteil an den universitären Abschlüssen 16,9 %, bei den Fachhochschulabschlüssen 17,1 % und bei den Lehramtsprüfungen 32,6 %. 21,2 % der Bachelorabschlüsse und 24,6 % der Masterabschlüsse werden von Frauen abgelegt.
 
Die Zahl der abgelegten Promotionen im Prüfungsjahr 2010 wächst um insgesamt 105 im Vergleich zu 2009. Die Frauen bleiben auf dem Vormarsch: Die Zahl der Promovendinnen erhöht sich von 180 auf 194 (+14), der Frauenanteil beträgt damit 15,6 %, die Zahl der Promovenden steigt von 961 auf 1.052 (+91) .

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Maschinenbau und Verfahrenstechnik 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Maschinenbau und Verfahrenstechnik 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Maschinenbau und Verfahrenstechnik 1975-2010

Datentabelle Maschinenbau/Verfahrenstechnik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Maschinenbau/Verfahrenstechnik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Bauingenieurwesen
 
Beim Studienbereich Bauingenieurwesen ist ebenfalls ein positiver Verlauf zu beobachten: Zeigt sich im Prüfungsjahr 2008 noch eine Verringerung der Hochschulabschlüsse um 2,2 % (-106), meldet das Statistische Bundesamt für das Prüfungsjahr 2009 einen Zuwachs um 7,7 % (+368) und für 2010 eine Zunahme um 5,2 % (+266) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr.
 
Waren die Zahlen für die Absolventinnen 2008 noch um 7,8 % (-91) gefallen, meldet das Prüfungsamt für das Jahr 2010 einen Anstieg der bestandenen Examina und Promotionen um 4,1 % (+51). Nach einem Rückgang der Absolventenzahlen von 0,4 % (-15) im Jahr 2008 schließen 2010 wieder 5,5 % (+215) mehr Absolventen des Studienbereichs Bauingenieurwesen ihr Studium ab als noch 2009.
 
Vergleicht man die Werte der Jahre 1995 mit den Werten von 2010, so zeigt sich eine Zunahme der von Frauen erreichten akademischen Grade um 23,1 % (+242). Allerdings wird die bis dato höchste Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen im Studienbereich Bauingenieurwesen, die 2001 bei 1.350 Studienabschlüssen lag, im Prüfungsjahr 2010 mit 1.291 Studienabschlüssen noch knapp unterschritten. Auch die Absolventen konnten ihren bis dato höchsten Stand von Studienabschlüssen im Bereich Bauingenieurwesen, der 1999 bei 5.787 lag, 2010 noch nicht wieder erreichen. Bei den Absolventen nimmt zwischen 1995 und 2010 die Zahl der Prüfungen um insgesamt 8,9 % (-406) ab. Sie liegt 2010 bei 4.133 erfolgreich bestandenen Prüfungen.
 
Der Frauenanteil an den universitären Abschlüssen liegt 2010 bei 31,8 %, bei den Fachhochschulabschlüssen bei 20,6% und bei den Lehramtsprüfungen bei 40,6 %. 21,0 % der Bachelorabschlüsse werden von Frauen bestanden und 27,2 % der Masterabschlüsse.
Die Zahl der Promotionen im Studienbereich Bauingenieurwesen steigt um 14,0 % (+36). Der prozentuale Frauenanteil liegt mit 58 abgelegten Promotionen bei 19,7 %. Bei den Absolventen erhöht sich die Zahl der abgelegten Promotionen von 198 auf 236.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Bauingenieurwesen 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Bauingenieurwesen 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Bauingenieurwesen 1975-2010

Datentabelle Bauingenieurwesen - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Bauingenieurwesen - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Elektrotechnik
 
Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Elektrotechnik hat sich im Prüfungsjahr 2010 um 4,6 % (+457) erhöht. Die Zahl der von Männern erreichten akademischen Grade erhöht sich dabei um 4,5 % (+424). Die positive Entwicklung der letzten Jahre setzt sich somit kontinuierlich fort. Im Vergleich der Jahre 2002 und 2010, wobei 2002 der letzte Tiefstand erreicht wurde, zeigt sich ein Zuwachs der bestandenen Abschlüsse von Absolventen der Elektrotechnik um 52,8 % (+3.400). Der bisherige Höchststand von 13.594 im Jahr 1995 wurde bis heute jedoch nicht wieder erreicht. Im Prüfungsjahr 2010 sind es mit 9.847 27,6 % (-3.747) weniger Absolventen.
 
Im Vergleich dazu zeigt sich bei den Frauen ein anderes Bild: Im Jahr 2001 erreichten die Zahlen der Absolventinnen einen Tiefstand von 288. Danach stiegen die Zahlen kontinuierlich an und erreichten 2008 mit 889 Abschlüssen einen vorläufigen Höchststand. Im Prüfungsjahr 2009 gingen die Hochschulabschlüsse erstmalig um 4,3 % (-38) auf 851 zurück, um dann im Jahr 2010 ihren absolut höchsten Wert von 902 anzunehmen (+51 bzw. 6,0 %). Ein Vergleich der Studienjahre 2001 und 2010 zeigt, dass sich die Absolventinnenzahlen in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht haben (2001: 288; 2010: 902).
 
Laut Statistischem Bundesamt liegt der Frauenanteil bei den universitären Abschlüssen (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss) bei 9,7 % (184), bei den Fachhochschulabschlüssen bei 6,2 % (215) und bei den Lehramtsprüfungen 9,4 % (3). Insgesamt 13,7 % (184) der Masterabschlüsse in Elektrotechnik werden von Frauen abgelegt, beim Bachelorabschluss sind es 7,8 % (260).
 
Bei den Promotionen ist ein Zuwachs der an Männern verliehenen Doktortitel erkennbar. Die Zahl der Doktoranden steigt von 512 auf 600. Bei den Doktorandinnen bleibt die Zahl der abgelegten Promotionen wie im Vorjahr bei 56. Der prozentuale Frauenanteil liegt bei 8,5 %.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Elektrotechnik 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Elektrotechnik 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Elektrotechnik 1975-2010

Datentabelle Elektrotechnik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Elektrotechnik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Bereichen der Mathematik und Naturwissenschaften im Prüfungsjahr 2010*

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Mathematik und Naturwissenschaften Veränderungen 2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Mathematik und Naturwissenschaften Veränderungen 2010

Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften
 
In der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften wurden an den deutschen Hochschulen laut Statistischem Bundesamt im Prüfungsjahr 2010 (Wintersemester 2009/10 und Sommersemester 2010) insgesamt 63.497 Abschlussprüfungen erfolgreich abgelegt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 8,9 % (+5.210). Damit erhöht sich der Anstieg an Absolventinnen und Absolventen in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Die Steigerungsrate bei den Frauen fällt 2010 (12,0 % bzw. 2.785) deutlich höher aus als noch 2009 (8,0 % bzw. +1.719). Der prozentuale Frauenanteil steigt 2010 zudem auf den Maximalwert von 41,0 %. Im Vergleich dazu sinkt die Steigerungsrate bei den Männern von 9,2 % (+2.946) auf 6,9 % (+2.425). Insgesamt beenden im Prüfungsjahr 2010 in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 26.044 Frauen und 37.453 Männer ihr Studium. Dies sind so viele Absolventinnen und Absolventen wie niemals zuvor: Seit dem Jahr 1995 haben sich die bestandenen Hochschulprüfungen bei den Frauen mehr als verdoppelt und bei den Männern um den Faktor 1,6 erhöht.
 
Auch wenn die meisten Abschlüsse in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaft noch immer in Diplomstudiengängen abgelegt werden, gewinnen die Bachelor-Studiengänge an den Hochschulen weiter an Bedeutung: Im Prüfungsjahr 2010 werden 40,8 % ( 7.644) der universitären Abschlüsse (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss) und 21,9 % (906) der Fachhochschulabschlüsse von Frauen abgelegt. Der Frauenanteil bei den Bachelorabschlüssen beträgt 36,5 % (7.235) und bei den Masterabschlüssen 35,3 % (1.718). Mit 68,2 % ist der höchste Frauenanteil bei den Lehramtsprüfungen zu verzeichnen.
 
Die Zahl der Promotionen erhöhen sich bei den Frauen im Prüfungsjahr 2010 um 8,9 % (+259) und bei den Männern um 9,1 % (+408). Somit schließen 2010 3.179 Frauen ihre Dissertation an. Der prozentuale Frauenanteil bleibt somit wie im Vorjahr bei 39,3 %.
 
* Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf Prüfungsjahren, die sich aus der Summe von Wintersemester und nachfolgendem Sommersemester ergeben.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 1975-2010

Datentabelle Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften -  Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Physik/Astronomie
 
Im Prüfungsjahr 2010 hat sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik/Astronomie weiter erhöht. Die Zahl der bestandenen Examina und Promotionen steigt nach Mitteilungen des Statistischem Bundesamtes um 13,8 % (+728) auf 6.002 an. Dabei werden 1.174 Abschlüsse von Frauen absolviert. Der prozentuale Frauenanteil liegt somit bei 19,6 %. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Im Zeitverlauf verändert sich die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik/Astronomie teilweise stark. Eine hohe Zahl an Absolventinnen und Absolventen wurde bereits 1996 mit einem Wert von 5.807 registriert. Bis 2004 sanken die Zahlen dann kontinuierlich auf einen Tiefstand von 2.937. Danach stiegen die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen in diesem Studienbereich wieder stetig an. Der Maximalwert von 4.864 männlichen Absolventen, der 1995 registriert wurde, wurde auch 2010 (4.828) noch nicht ganz wieder erreicht. Im gleichen Zeitraum hat sich bei den Frauen jedoch die Anzahl der Absolventinnen mehr als verdoppelt (1995: 562; 2010: 1.174). Ihr Anteil liegt 2010 bei 19,6 % (1995: 10,4 %).
 
Im Prüfungsjahr 2010 beträgt der Frauenanteil an den universitären Abschlüssen im Fach Physik/Astronomie 16,3 %, bei den Bachelorabschlüssen 21,5 % und den Masterabschlüssen 22,9 %. 39,6 % der Lehramtsprüfungen werden von Frauen abgelegt. Zudem verlassen 2010 257 Frauen die Hochschule mit einem Doktortitel in Physik/Astronomie. Dies sind 21 (+8,9 %) mehr als im Vorjahr. Der prozentuale Frauenanteil liegt somit bei 18,3 %. Die Zahl der Promotionen bei den Männern steigt um 18,2 % (+177) auf 1.151.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Physik und Astronomie 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Physik und Astronomie 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Physik und Astronomie 1975-2010

Datentabelle Physik/Astronomie - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Physik/Astronomie - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Informatik
 
Im Prüfungsjahr 2010 werden im Studienbereich Informatik nach Angaben der Prüfungsämter 19.046 Prüfungen erfolgreich abgelegt. Obwohl der prozentuale Frauenanteil an den Abschlüssen 2010 um 0,3 Prozentpunkte auf 14,8 % sinkt, beenden im Prüfungsjahr 2010 im Studienbereich Informatik insgesamt 2.825 Frauen und 16.221 Männer ihr Studium, und damit so viel Absolventinnen und Absolventen wie nie zuvor.
 
Ist 2010 ein leichter Rückgang an Absolventinnen im Studienbereich Informatik (1,1 % bzw. -32) zu verzeichnen, so hat sich dennoch die Anzahl der von Frauen bestandenen Abschlüsse seit dem Jahr 2000 fast verfünffacht (2000: 610; 2010: 2.825).
 
Von den insgesamt 19.046 Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik beträgt der Frauenanteil bei den universitären Abschlüssen (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss) 12,2 %, bei den Fachhochschulabschlüssen 15,1 % und bei den Lehramtsabschlüssen 37,1 %. Der Frauenanteil bei den Bachelorabschlüssen beträgt 15,1 % und bei den Masterabschlüssen 17,5 %.
 
Im Vergleich zum Prüfungsjahr 2009 nimmt die Anzahl der abgelegten Promotionen um 15,7 % (+113) zu. Davon ist ein Zuwachs an verliehenen Doktortiteln von 9,7 % (+10) bei den Frauen und 16,7 % (+103) bei den Männern zu verzeichnen.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Informatik 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Informatik 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Informatik 1975-2010

Datentabelle Informatik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Informatik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Mathematik
 
Nach Angaben der Prüfungsämter werden im Prüfungsjahr 2010 im Studienbereich Mathematik an den deutschen Hochschulen mit insgesamt 8.804 Abschlüssen 12,8 % (+1.000) mehr bestandene Examina und Promotionen registriert als 2009. Die Zahl der Absolventinnen nimmt dabei um 11,6 % (+498) zu, die der Absolventen um 14,3 % (+502).
 
Der Studienbereich Mathematik hat einen sehr hohen Frauenanteil. Laut Statistischem Bun-desamt werden 54,3 % der Examina in Mathematik von Frauen bestanden. 36,6 % (783) der universitären Abschlüsse (Universitätsdiplom oder gleichwertiger Abschluss) und 44,1 % (93) der Fachhochschulabschlüsse werden von Frauen abgelegt. Bei den Bachelorabschlüssen liegt der Frauenanteil bei 49,1 % (890) und bei den Masterabschlüssen liegt er bei 43,1 % (90).
 
Besonders bei den Lehramtsprüfungen sind die Frauen mit 71,4 % (2.793) überdurchschnittlich hoch vertreten.
Auch bei den Promotionen steigt die Anzahl der verliehenen Doktortitel. Insgesamt steigt die Zahl der abgelegten Promotionen um 102 (24,5%). Aufgeschlüsselt nach Frauen und Männern liegt das Verhältnis bei einem Zuwachs von 20,2 % (+22) zu 26,0 % (+80) im Vergleich zum Vorjahr. Der prozentuale Frauenanteil fällt jedoch um 0,9 Prozentpunkte von 26,1 % auf 25,2 %.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Mathematik 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Mathematik 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Mathematik 1975-2010

Datentabelle Mathematik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Mathematik - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienbereich Chemie
 
Im Studienbereich Chemie werden im Prüfungsjahr 2010 insgesamt 7.771 Abschlüsse bei den Prüfungsämtern verzeichnet. Dies sind 736 (10,5 %) mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs bei den Absolventinnen liegt bei 13,4 % (+435) und bei den Absolventen bei 8,0 % (+301). Der prozentuale Frauenanteil steigt von 46,3 % auf 47,5 % um 1,2 Prozentpunkte an.
 
Der Blick auf einen längeren Zeitraum zeigt die unterschiedlichen Entwicklungen in den Daten. Nachdem die Zahlen seit 1995 immer weiter einbrachen (1995: 6.710) und im Jahr 2003 einen Tiefstand erreichten (2003: 3.822), steigen die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen bis 2010 wieder kontinuierlich an. Der Anstieg zwischen den Prüfungsjahren 2003 und 2010 beträgt 103,3 % (+3.949).
 
Die Examina und Promotionen der Frauen waren zwischen 1995 (2.137) und 2001 (1.302) ebenfalls rückläufig, steigen seit diesem Tiefstand jedoch kontinuierlich an und erreichen 2010 ihren Maximalwert. Mit 3.693 bestandenen Prüfungen beenden 2010 so viele Frauen wie nie zuvor ein Studium in Chemie. Der Zuwachs an Absolventinnen in diesem Studienbereich beträgt seit 1995 72,8 % (+1.556). Ein Blick auf die Anzahl der Absolventen zeigt, dass deren Höchststand von 1996 (1996: 4.638) im Prüfungsjahr 2010 (2010: 4.078) nicht wieder erreicht wird.
 
Laut Statistischem Bundesamt werden 2010 48,4 % (1.083) der Bachelorabschlüsse in Chemie von Frauen abgelegt, beim Masterabschluss sind es 44,9 % (313) und bei den Lehramtsprüfungen 59,3 % (338).
 
Die Anzahl der verliehenen Doktortiteln nimmt im Vergleich zum Prüfungsjahr 2009 um 5,1 % (+90) zu: Bei den Frauen steigt die Zahl der Promotionen um 12,2 % (+83) auf 762, bei den Männern um 0,7 % (+7) auf 1.079. Der prozentuale Frauenanteil liegt im Prüfungsjahr 2010 bei 41,4 % und ist somit um 2,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Chemie 1975-2010

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Chemie 1975-2010

Datentabelle Absolventinnen und Absolventen Chemie 1975-2010

Datentabelle Chemie - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Datentabelle Chemie - Absolventinnen und Absolventen 2010 und 2009 nach Abschlüssen

Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen nach Bundesländern im Studien- und Prüfungsjahr 2010

AnfängerInnen nach Studienbereich und Bundesland 2010

AbsolventInnen nach Abschlussart und Bundesland 2010

Baden-Württemberg: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Bayern: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Berlin: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Brandenburg: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Bremen: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Hamburg: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Hessen: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Mecklenburg-Vorpommern: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Niedersachsen: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Nordrhein-Westfalen: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Rheinland-Pfalz: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Saarland: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Sachsen: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Sachsen-Anhalt: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Schleswig-Holstein: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

Thüringen: AnfängerInnen und AbsolventInnen 2010

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