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„Gerade jetzt werden junge Berufsanfängerinnen und -anfänger mit Abschlüssen in Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften gesucht. Auch viele Mädchen“, so die ehemalige Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff, „interessieren sich für diese Themen. Die Schul- und Abgangszeugnisse zeigen, dass Schülerinnen gute Noten in den sogenannten MINT-Fächern haben. Doch ihr Anteil in den Ausbildungs- und Studiengängen auf diesen Feldern ist dann viel zu gering.“ Hier gälte es, so Wolff, noch weit verbreitete Hemmungen abzubauen.

Um die Begabungen von Frauen für die naturwissenschaftlich-technischen Berufe noch besser zu nutzen, hat die Landesregierung den Beitritt des Landes Sachsen-Anhalt zum „Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen“ beschlossen.

„Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt“, so Prof. Dr. Brigitta Wolff, „finanziert jährlich Projekte, die Frauen dafür interessieren sollen, Karriere in den MINT-Bereichen zu machen. Solche Projekte können nun auch Teil des Nationalen Paktes werden.“ Dazu gehören u.a. die Forschungsstipendien für Frauen an Universitäten (jährlich 160.000 Euro), die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (jährlich 50.000 Euro), die Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (jährlich 50.000 Euro) sowie die Förderung von kooperativen Promotionen für Frauen im Bereich der life sciences an der Hochschule Anhalt (jährlich 46.000 Euro).

Durch den Beitritt zum „Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen“ werden gemeinsame Aktivitäten auf Bundesebene möglich und dadurch zusätzliche Angebote für junge Frauen geschaffen.

www.sachsen-anhalt.de

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