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"Komm, mach MINT." - Eine Aktion für mehr Frauen in MINT-Berufen

Was ist MINT?

MINT ist eine Abkürzung für

M = Mathematik: Das ist die Lehre von den Zahlen. Und vom Rechnen. Fach-Leute für Mathematik machen ganz schwierige Rechen-Aufgaben. Zum Beispiel für den Bau von Maschinen. Oder wie dick die Stau-Mauer von einem Stau-See sein muss. Und viele andere Sachen.

I = Informatik: Das Wort Infor-matik kommt von Information und Automatik. Bei der Informatik werden Informationen automatisch mit dem Computer verarbeitet.

N = Natur-Wissenschaften: Dazu gehören zum Beispiel Physik, Chemie und Biologie. Fach-Leute im Bereich Natur-Wissenschaften untersuchen alles, was in der Natur passiert. Zum Beispiel: Warum ist der Regen-Bogen bunt?

T = Technik: Dazu gehören zum Beispiel Elektro-Technik, Maschinen-Bau und Auto-Mechanik.

Früher haben fast nur Männer einen MINT-Beruf gelernt. Frauen können das aber genau so gut. Deshalb sollen mehr Frauen einen MINT-Beruf lernen. Und mehr Frauen sollen in MINT-Berufen arbeiten.

"Komm, mach MINT."

Foto von einem Mädchen vor einer Maschine

Frauen können MINT-Berufe genauso gut wie Männer.

Foto: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Das ist eine Aktion für Frauen in ganz Deutschland. Die Aktion will erreichen, dass mehr Frauen einen MINT-Beruf lernen wollen. Und dass mehr Frauen mit einem MINT-Beruf Leiterin oder Chefin werden.

MINT-Berufe sind wichtig. Und werden immer wichtiger.

Schon jetzt werden viele Fach-Leute aus den MINT-Bereichen gesucht. In der Zukunft werden es noch viel mehr. Deshalb haben Menschen mit einem MINT-Beruf sehr gute Chancen auf dem Arbeits-Markt. Das bedeutet: Sie finden schnell eine gute Arbeits-Stelle. Mit einem guten Arbeits-Lohn. Und sie können schneller eine Beförderung bekommen. Das bedeutet: Sie bekommen eine bessere Arbeit. Zum Beispiel: Sie werden Gruppen-Leiterin. Oder Abteilungs-Leiterin. Oder Chefin. Und bekommen dann auch mehr Lohn.

Früher haben alle gedacht: Frauen können das nicht so gut. Deshalb gibt es nur ganz wenige Frauen mit einem MINT-Beruf. Frauen können das aber genauso gut wie Männer.

Heute gibt es viele junge Frauen mit gutem Schul-Abschluss. Viel mehr als früher. Trotzdem trauen sich viele Frauen noch nicht, einen MINT-Beruf zu lernen. Die Aktion "Komm, mach MINT." will das ändern.

Start-Punkt 2008 - So hat alles angefangen.

Foto von Mädchen das ein Rohr untersucht

Fach-Leute in den MINT-Berufen werden gesucht.

Foto: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Überall hört man das Wort Fach-Kräfte-Mangel. Immer wieder. Es bedeutet: In vielen Bereichen gibt es nicht genug Fach-Leute.

Fach-Kräfte ist ein anderes Wort für Fach-Leute. Fach-Leute oder Fach-Kräfte kennen sich besonders gut in einem bestimmten Bereich aus. Zum Beispiel im Bereich Maschinen-Bau.

Wegen dem Fach-Kräfte-Mangel hat die Bundes-Regierung im Jahr 2008 ein Projekt angefangen. Es heißt "Aufstieg durch Bildung". Das bedeutet: Wer eine gute Ausbildung hat, kann eine bessere Arbeits-Stelle bekommen. Und bekommt schneller eine Beförderung. Man sagt auch: Er oder sie hat bessere Aufstiegs-Chancen.

Die Aktion "Komm, mach MINT." gehört auch zu dem Projekt "Aufstieg durch Bildung".

Bei der Aktion arbeiten viele Partner eng zusammen. Zum Beispiel Politikerinnen und Politiker, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Firmen-Chefs und Chefinnen, und Vertreterinnen und Vertreter von den Medien. Medien-Vertreterinnen und Vertreter sind Menschen, die beim Radio arbeiten. Oder beim Fernsehen. Oder bei den Zeitungen.

Die Aktion "Komm, mach MINT." wird vom Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das bedeutet: Die Bundes-Regierung gibt Geld für die Aktion.

Das wollen wir erreichen: Mehr Frauen in MINT-Berufen. Mehr Frauen in leitender Stellung. Mehr Frauen als Chefinnen.

Die Aktion "Komm, mach MINT." ist besonders für junge Frauen, wenn sie mit der Schule fertig sind. Und die überlegen, welchen Beruf sie lernen sollen.

Das wollen wir mit "Komm, mach MINT." erreichen:

  • Wir wollen allen zeigen, wie die MINT-Berufe wirklich sind. Und dass Frauen diese Berufe genauso gut machen können wie Männer. 
  • Wir wollen den Frauen zeigen, welche guten Arbeits-Möglichkeiten sie mit einem MINT-Beruf haben. Und dass sie keine Angst vor einem MINT-Beruf haben müssen.
  • Wir wollen, dass junge Frauen sagen: MINT-Berufe sind super!
  • Wir wollen, dass mehr junge Frauen einen MINT-Beruf lernen.

Gemeinsam sind wir stark!

Grafik von einem Netzwerk

Alle Partner bilden ein Netz-Werk.

Foto: Grasko | Shutterstock.com

Bei der Aktion "Komm, mach MINT." machen viele Partner mit.

Die Aktion "Komm, mach MINT." hat Partner aus ganz Deutschland. Und aus vielen verschiedenen Bereichen. Zum Beispiel Politiker und Politikerinnen, Hoch-Schulen, Einrichtungen für die Forschung, Firmen, Interessens-Gruppen, Zeitungs-Firmen, Radio-Sender, Fernseh-Firmen.

Alle Partner bilden ein Netz-Werk. Das bedeutet: Sie sind überall verteilt. Und arbeiten eng zusammen.

Die Partner treffen sich immer wieder. Sie reden miteinander. Sie erzählen überall etwas über die MINT-Berufe. Und wie gut die MINT-Berufe auch für Frauen sind.

Frauen in MINT-Berufen sind auch dabei. Sie erzählen von ihrer Arbeit. Und von ihren Erfahrungen.

So lernen immer mehr Leute etwas über die MINT-Berufe. Und immer mehr Partner machen mit.

Im Mai 2015 waren es schon über 200 Partner. Und es werden immer mehr.

Das Büro von "Komm, mach MINT." - Hier ist die Zentrale für die Aktion.

Das Büro von "Komm, mach MINT." ist die Zentrale für alle Partner.

Hier gibt es Informationen und Beratung. Zum Beispiel für die Partner. Und für junge Frauen, die einen MINT-Beruf lernen wollen. Oder die schon eine Ausbildung in einem MINT-Beruf machen.

"Komm, mach MINT." - Es hilft!

Die Aktion "Komm, mach MINT." klappt gut. Wir haben schon viel erreicht. Im Jahr 2012 waren es schon viel mehr Frauen mit einem MINT-Studium als im Jahr 2008.

Das ist ein guter Anfang.

Geprüfter Text in Leichter Sprache
Weitere Infos: www.inclusion-europe.com

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