8 Wochen Semesterferien sind ganz schön schnell vergangen und nachdem ich die ersten zwei Wochen des Sommersemesters dazu genutzt habe, etwas arbeiten zu gehen um mir ein bisschen Geld zu verdienen, muss ich nun ganz schön viel nachholen. Es kommt immer wieder vor, dass man nicht in die Uni gehen kann, weil ein Praktikum zum Beispiel länger dauert als die vorlesungsfreie Zeit. Doch das ist zumindest an der TU in München nicht das Problem, solange man den verpassten Stoff gewissenhaft nacharbeitet. Ich habe den Vorteil mir einen Großteil der Vorlesungen im Internet auf „lecturio“ als Video ansehen zu können. Das ist natürlich total praktisch, wenn man mal krank war, keine Zeit hatte, oder einfach nochmal etwas nachschauen möchte, weil man es noch nicht richtig verstanden hat.
Die Semesterferien sind schon fast wieder rum und ich habe immer noch keine Klausurenergebnisse bis auf die Note im Fach VWL. Obwohl die Prüfung ziemlich schwierig war konnte ich viele Punkte sammeln und bin mit meiner Leistung zufrieden. Doch auch wenn mal eine Klausur nicht so gut ist und ich sie nicht bestehen sollte, ist das nicht weiter schlimm, denn ich habe die Möglichkeit sie in jedem Semester zu wiederholen. Daraus entsteht auch überhaupt kein Nachteil, denn in meinem persönlichen Leistungsnachweis steht nicht wie oft ich eine Klausur geschrieben habe, bis ich sie letztendlich bestanden habe. Natürlich sollte man sich darauf nicht ausruhen und die Sache zu locker angehen denn irgendwann muss man sie ja schließlich schreiben… ;-)
Endlich! Gestern habe ich meine letzte Klausur geschrieben und habe das erste Semester nun endgültig hinter mir. Die Klausurphase war eine wirklich anstrengende Zeit, weil ich es gar nicht gewohnt war, mir alles selbst beibringen, erarbeiten und erklären zu müssen. Seit den letzten 5 Wochen habe ich fast ausschließlich vor meinen Unterlagen gesessen und gelernt, weil man im ersten Semester natürlich alles gut machen möchte und sich nur schwer mit dem Gedanken anfreunden kann, dass man eventuell nicht mehr so gut ist wie in der Schulzeit – jedenfalls ist das bei mir der Fall.



