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Hochschul ABC

Du beginnst dein Studium an der Hochschule und hast noch keine Ahnung von den ganzen neuen Begriffen die plötzlich überall auftauchen? Mit Hilfe des kleinen Hochschul-ABCs bist du bald voll im Bilde.

AAA

Nicht die Batteriesorte ist damit gemeint, sondern das Akademische Auslandsamt. Wenn du also mal für ein Semester oder ein Praktikum in die Sonne willst, dann wende dich vertrauensvoll dorthin.

Alumni

Allgemein für ehemalige Studierende einer Hochschule. Oft auch Bezeichnung für eine Vereinigung ehemaliger Studierende, die den Kontakt untereinander und mit der Hochschule durch Veranstaltungen halten. Also für alle, die die „gute alte Zeit" vermissen.

Akademisches Viertel

Veranstaltungen an Hochschulen beginnen oft 15 Minuten später als angekündigt, denn es soll ausreichend Zeit sein, die Seminarräume zu wechseln. In der Ankündigung steht hinter der Uhrzeit dann „c.t." (cum tempore; siehe unten). Und trotzdem schaffen es viele Studis, dennoch zu spät zu kommen.

Akkreditierung

Auch wenn es danach klingt, das ist keine Sprachübung von Logopäden. Darunter versteht man vielmehr die zeitlich begrenzte Anerkennung von Studiengängen. Achtung, jetzt kommt ein Zungebrecher: Nach Überprüfung von Mindeststandards durch Akkreditierungsagenturen vergibt der Akkreditierungsrat (bestehend aus Vertretern der Länder, Hochschulen, Studierender und der Berufspraxis) die Akkreditierung.

Auswahlverfahren

Gibt es meist dann, wenn es zu viele Bewerber für einen Studiengang gibt. Dann hat die Uni die Qual der Wahl und muss nach vorher festgeschriebenen Kriterien wie beispielsweise Abiturdurchschnitt, Fachnoten, praktischen Erfahrungen, Auswahltests, sozialem Engagement ihre zukünftigen Studis auswählen. Spezielle Auswahlverfahren gibt's häufig bei: Kunst (Mappe + Test), Musik (vorspielen), Sport (Sporttest).

Audimax

Abkürzung für „Auditorium Maximum", größter Hörsaal einer Hochschule. Neben Vorlesungen finden hier auch Examensklausuren statt. Die angenehme Seite: Abends werden dort auch mal Semesterpartys gefeiert.

AStA

Allgemeiner Studierendenausschuss, der die Interessen der Studierenden vertritt und Beratung zu diversen Themen (etwa Wohnen, Job, Finanzen) anbietet. Der AStA wird von den Studierenden gewählt.

Bachelor

Meint hier keinen Junggesellen, sondern ein grundständiges Studium und erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss.

Bachelorarbeit / Bachelor-Thesis

Im letzten Semester gilt es, mit einer schriftlichen Abschlussarbeit zu zeigen, was man alles gelernt hat. Damit erwirbt man zwischen sechs und zwölf Credit Points.

BAföG

Steht für „Berufsausbildungsförderungsgesetz". Damit ist die Finanzspritze durch den Bund gemeint, die Studierende erhalten und die in den meisten Fällen an das Einkommen der Eltern gekoppelt ist. Beantragen kann man es bei den örtlichen Studentenwerken.

Bib

Abkürzung für Bibliothek, auch UB für Universitätsbibliothek.

Bologna

Statt einer Nudelsauce versteht man darunter allgemein den Bologna-Prozess zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums, in dessen Zuge alle Studiengänge in Deutschland bis 2010 auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt werden müssen.

Campus

Das Gelände einer Hochschule.

Career Center

Damit du auch morgen noch kraftvoll durchstarten kannst: Career-Center bereiten auf das Berufsleben vor, vermitteln Schlüsselqualifikationen und Bewerbungsstrategien. Sie sind oft eine Gemeinschaftseinrichtung von Hochschule und örtlicher Agentur für Arbeit.

Credit Points

Jedes belegte Modul wird, je nach Arbeitsaufwand, mit einer bestimmten Anzahl an Credit Points bewertet. In der Studienordnung ist festgeschrieben, wie viele Credit Points gesammelt werden müssen, um zur Bachelorarbeit zugelassen zu werden.

c.t.

„cum tempore", siehe „akademisches Viertel".

Diploma Supplement

Diese Ergänzung zum Abschlusszeugnis gibt genauere Auskunft über den Studienverlauf. Dort werden zum Beispiel alle besuchten Module mit Angabe der erworbenen Credit Points und Noten aufgelistet. So wird deutlich, welche Inhalte und Kompetenzen im Studiengang vermittelt wurden und potenzielle Arbeitgeber können sich ein besseres Bild von den Kenntnissen und Fähigkeiten des Absolventen machen. Also Schluss mit Faulheit!

Dissertation

Auch Doktorarbeit genannt. Damit wird die Doktorwürde erreicht. Dauert etwa drei bis fünf Jahre und es steckt viel Arbeit drin.

Exmatrikulation

as Gegenteil von Einschreibung. Die Exmatrikulation erfolgt am Ende des Studiums oder zwangsweise, weil Prüfungsleistungen mehrmals nicht erbracht wurden.

Fachschaft

Alle Studierenden eines Fachbereichs, also die fachliche Clique.

Fachschaftsrat

Interessenvertretung der Studierenden eines Fachbereichs. Die Fachschaftsräte beraten Studierende in fachlichen, organisatorischen und sozialen Fragen. Sie sind sozusagen die guten Geister, abgesehen von den Herrschaften des Sekretariats - die man sich übrigens auch immer warmhalten sollte.

Fakultät

Aufgliederung der Hochschule, entspricht meist den Fachbereichen oder besteht aus einem Zusammenschluss „verwandter" Fächer. Wird gerne- ohne Hintergedanke - als Fak abgekürzt.

Handapparat

Bezeichnet die Zusammenstellung wichtiger Literatur meistens zu einem Seminar. Er steht in der Bibliothek in einem besonderen Regal zum Gebrauch bereit.

Handout

Zusammenfassung von Referaten oder Thesenpapiere, die in Seminaren ausgegeben werden und später einen riesigen Papierhaufen auf dem Tisch bilden. Gute Handouts sind häufig eine wichtige Grundlage zur Klausurvorbereitung.

Hiwi

Wissenschaftliche Hilfskraft, begehrter Job für Studierende. „Leibeigener" der Profs und Dozenten.

Immatrikulation

Einschreibung an der Hochschule, damit erhält man den Studierendenstatus.

Kommilitone/-in

Studienkollege und Studienkollegin.

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV)

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis. Wird von den einzelnen Fachbereichen herausgegeben und enthält detailliertere Angaben (z.B. Inhalt, Literaturangaben etc.) zu den einzelnen Veranstaltungen als das allgemeine Vorlesungsverzeichnis. Allerdings sind die meisten nur noch online zu finden.

Konsekutive Studiengänge

Inhaltlich aufeinander aufbauende Bachelor- und Masterstudiengänge.

Master

Weiterführender Studiengang, der nach dem Bachelor aufgenommen werden kann. Er führt zu einem höherqualifizierenden Abschluss. Hier wird zwischen nicht-konsekutiven (eine neue Studienrichtung als im Bachelor wird eingeschlagen) und konsekutiven (tiefer gehende Spezialisierung des Bachelorstudiums) Masterstudiengängen unterschieden. Außerdem gibt es Weiterbildungsmasterstudiengänge, die den nicht-konsekutiven ähneln, bei denen aber Berufserfahrung vorausgesetzt wird.

Mensa

Kantine für Studierende und Hochschul-Mitarbeiter. Kulinarisch - Geschmackssache - und preislich meist unschlagbar.

Mono- und Mehr-Fach-Bachelor

Was klingt wie Nudelsuppengeschmacksverstärker bezeichnet verschiedene Typen von Bachelorstudiengänge. Bei einem Mono- oder Ein-Fach-Bachelor liegt der Schwerpunkt auf einem bestimmten Fach. Daneben gibt es auch Mehr-Fach-Bachelor, die sich entweder aus einem Kernfach und einem oder zwei Nebenfächern oder aus zwei gleichwertigen Fächern zusammensetzen. Die Hochschulen legen fest, ob und welche Fächer kombiniert werden können.

Numerus clausus (N.C.)

Weil es für bestimmte Fächer mehr Bewerber als Studienplätze gibt, müssen die Hochschulen auswählen, dabei spielt die Abi-Note eine große Rolle. Der N.C. ist kein fixer Wert, sondern ist die Abiturnote desjenigen, der beim jeweiligen Verfahren den „letzten" Platz über die Notenauswahl erhalten hat. Der Notendurchschnitt wird nicht vorher festgelegt, sondern hängt immer von der Anzahl der Bewerber und deren Qualität (= Abiturnoten) ab. Wichtig: Immer bewerben, nicht von hohen NC-Werten abschrecken lassen.

Modul

Ein Modul entspricht manchmal nur einer Lehrveranstaltung, oft besteht es jedoch auch aus mehreren thematisch zusammengehörigen Lehrveranstaltungen, die sich teilweise sogar über mehrere Semester erstrecken. Abgeschlossen wird ein Modul in der Regel mit einer Prüfung oder Seminararbeit. Pflichtmodule müssen absolviert werden. Bei Wahl- und Wahlpflichtmodulen bleibt Studierenden mehr Gestaltungsspielraum.

Prüfungsamt

Beantwortet alle Fragen rund um Prüfungsordnungen, Verfahren und Voraussetzungen. Schleimen bringt hier nichts, sie machen deine Noten nicht.

Ranking

Vergleicht Hochschulen nach verschiedenen Kriterien, zum Beispiel Ruf, Ausstattung, Exzellenzinitiativen. Es gibt aber auch für einzelne Fachbereiche Rankings, hier steht meist die Qualität der Forschung im Fokus der Bewertung.

Schlüsselqualifikationen

Der Bachelor setzt neben der Vermittlung von Fachwissen auch stark auf das Training von Schlüsselqualifikationen, Methoden- und Sozialkompetenz. Dazu gehören beispielsweise Fremdsprachen- und Computerkenntnisse, Präsentationstechniken, Kommunikations-, Teamfähigkeit und sonstige „Soft Skills". Dafür bieten die Hochschulen zum Teil eigene Module an oder schulen diese Fähigkeiten über Pflicht-Praktika. Partyfeiern gehört -leider - nicht dazu.

Semesterticket

Fahrausweis des öffentlichen Personennahverkehrs, der für ein Semester gilt. Auch super, wenn man Wochenende mal feiert und nicht mehr Auto fahren sollte.

Semesterwochenstunde (SWS)

Gibt den Zeitaufwand für eine Lehrveranstaltung an. Wobei eine SWS 45 Minuten entspricht. Nicht inbegriffen ist die Arbeit, die daheim auf einen noch wartet - leider. Dafür musst du die SWS mindestens mal zwei nehmen. Aber vier SWS für ein Seminar wären ja auch zu schön, um wahr zu sein.

Seminar

Lehrveranstaltung, in der sich Studierende aktiv einbringen können, indem sie beispielsweise Referate halten und diese gemeinsam diskutieren. Aber natürlich kann man auch mal still sein und eigenen Gedanken nachhängen.

Sprechstunde

In dieser Zeit besprechen die Dozenten und Professoren Fragen zu Seminaren, Hausarbeiten oder Referaten mit den Studis. Aber Vorsicht: viele Profs bestehen strikt auf die Einhaltung der Sprechstunden und reagieren auf Ansprechen auf dem Flur äußerst empfindlich. Andere wiederum freuen sich, angesprochen zu werden. Einfach mal ausprobieren.

s.t.

„sine tempore", das Gegenteil von „c.t.", d.h. die Veranstaltung beginnt zur angegebenen Zeit. Merken!!

Studentenwerk

Ein Hoch auf diese Institution! Es ist zuständig für die Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange. Es unterhält aber zum Beispiel auch Mensen und Wohnheime, bietet Hilfe bei Rechtsfragen und zu den Themen Studienfinanzierung sowie Studieren mit Kind. Nicht zuletzt leisten sie auch psychologische Beratung.

StuPa

Studierendenparlament, wird von allen Studierenden einer Hochschule gewählt. Die gewählten StuPA-Mitglieder wählen wiederum den AStA.

Thesis

Steht für die Forschungsarbeit Studierender. Gemeint sind damit in der Regel die Abschlussarbeiten, die man am Ende des Studiums schreiben muss.

Tutorium

Das ist eine Lehrveranstaltung, bei der ein Studierender höheren Semesters die Eingeschriebenen unterer Semester unterstützend begleitet und mit ihnen Grundkenntnisse vertieft beziehungsweise ihre Anwendung einübt. Geben, wenn man lieb bittet, auch Geheimtipps im Umgang mit den Profs.

Übung

Anhand konkreter Aufgaben üben Studierende die Anwendung von Inhalten, die sie zuvor beispielsweise in einer Vorlesung gehört haben.

Vorlesung

Ein Dozent referiert, die Studierenden hören zu und schreiben mit (zumindest sollte es so sein).

Vorlesungsverzeichnis (VVZ)

Auflistung aller Lehrveranstaltungen eines Semesters. Im Internet übersichtlich und bequem - als Buch extrem dick, aber als Türstopper gut geeignet.

Vorlesungsfreie Zeit

Semesterferien, in dieser Zeit finden in der Regel keine Lehrveranstaltungen statt. Zeit für Praktika, Auslandserfahrung, Jobben (oder Faulenzen), aber leider auch für Klausuren.

Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS)

Vergibt zentral die Studienplätze für folgende Studiengänge: Medizin, Tiermedizin, Pharmazie und Zahnmedizin. Außerdem für weitere Studiengänge als Serviceverfahren für verschiedene Hochschulen.

Zulassungsbeschränkte Studiengänge

Heißt: Meist gibt es mehr Bewerber als Plätze. Hat also ein Studienangebot etwa einen N.C. wird damit nur mitgeteilt, dass hier die Anzahl der zu vergebenden Studienplätze begrenzt ist. Die Vergabe der Studienplätze hängt dann von verschiedenen Auswahlkriterien ab, bei denen die Abiturnote die wichtigste ist - zusätzlich spielen aber auch Wartesemester, gegebenenfalls fachspezifische Auswahlkriterien, Ergebnisse von Eignungstests, Auswahlgesprächen und so weiter eine Rolle.

Quelle: *abi >> dein weg in studium und beruf, www.abi.de, Bundesagentur für Arbeit*

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