27.04.2013, TU Dortmund
27.05.2013, Magdeburg
28.05.2013, St. Leon-Rot
Startseite > MINT-Studium > MINT-Stipendien
Seid Ihr auf der Suche nach einem Stipendium? Wir haben für Euch eine Liste mit Angeboten für Studienförderungen speziell im MINT-Bereich und für allgemeine Studienrichtungen zusammengestellt, die euch durch finanzielle und ideelle Unterstützungsmaßnahmen bei eurem Studium zur Seite stehen.
Für weitere Stipendien-Angebote besucht folgende ausgewählte Stipendiendatenbanken:
"Anita Borg Stipendium von Google"
Anita Borg-Stipendien werden von der Firma Google zum Gedächtnis an Dr. Anita Borg vergeben, um Frauen dazu zu ermutigen, herausragende Leistungen in der Informatik oder anderen technischen Bereichen zu erzielen und aktive Vorbilder und Führungspersonen in diesen Bereichen zu werden. Anita Borg (1949-2003) hat sich insbesondere dafür eingesetzt, Barrieren abzubauen, die Frauen den Zugang zur Technik erschweren. 1994 gründete sie die Grace Hopper Celebration of Women in Computing, welche heutzutage die weltweit größte Konferenz für Computerspezialistinnen ist, und 1997 das Institute for Women and Technology.
Die Firma Google vergibt diesen Preis seit 2004 jährlich an solche Nachwuchswissenschaftlerinnen, die im Bereich der Informatik im letzten Jahr eines Bachelor-Studiengangs bzw. in einem Master-Studiengang stehen oder an einer Dissertation arbeiten. Die Preisträgerinnen werden aufgrund ihrer herausragenden akademischen Leistungen, ihrer Führungsqualitäten und ihrer Begeisterung für die Informatik ausgewählt.
Der Preis ist mit 7.000 EUR dotiert.
www.google.com/anitaborg/emea/
„Mannheimer Modell Mittelstands-Stipendien“
Das Mannheimer Modell Mittelstands-Stipendien ist eine Initiative mittelständischer Unternehmen in Kooperation mit der Hochschule Mannheim, unterstützt von der IHK Rhein-Neckar. Mittelständische Unternehmen richten vor dem Hintergrund der Einführung von Studiengebühren einen attraktiven Stipendienfonds an der Hochschule Mannheim ein. Die Stipendien werden in Höhe der Studiengebühren ausgebracht (1.000 Euro pro Jahr und Studentin/Student). Dabei legt das Unternehmen fest, in welcher Fakultät das Stipendium vergeben werden soll. Die maximale Förderdauer beträgt in einem Bachelorstudiengang vier Semester, in einem Masterstudiengang zwei Semester. Voraussetzung für die Bewerbung sind gute Studienleistungen.
Die Mittelständischen Unternehmen vergeben Stipendien für die Fakultäten Biotechnologie, Elektrotechnik, Gestaltung, Informatik, Informationstechnik, Maschinenbau, Verfahrens- und Chemietechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.
„Bayer Fellowship Program“
Das Bayer Fellowship Programm ermöglicht wissenschaftlich ambitionierten jungen Menschen die Realisierung individueller Projekte und Studienvorhaben durch die Vergabe von Stipendien. Um ein Bayer-Stipendium können sich Studierende im Hauptstudium der Natur- und Ingenieurwissenschaften Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Bioverfahrenstechnik, Chemie, Chemieingenieurwesen, Pharmazie und Physik bewerben. Gefördert werden Studienprojekte, Praktika, Sommerkurse, Aufbau- und Ergänzungsstudiengänge sowie Abschlussarbeiten und Promotionsvorhaben.
Es werden ausschließlich Stipendien zur Realisierung individueller Vorhaben im Ausland vergeben bzw. Stipendiat(in)en gefördert, die im Ausland studieren und ein Studienprojekt in Deutschland anstreben.
Bayer-Schülerstipendien: Mit den Bayer-Schülerstipendien fördert die Stiftung besonders engagierte Schüler(inn)en. Die Stipendien ermöglichen den Schüler(inn)en die Teilnahme an ausgesuchten naturwissenschaftlich-technischen Sommer-Camps und Schülerprogrammen. Hierfür arbeitet die Stiftung eng mit anerkannten Bildungseinrichtungen in Europa, Asien/Pazifik und Amerika zusammen.
"MTU-Studien-Stiftung"
Die MTU-Studien-Stiftung fördert Studentinnen und Studenten, die überdurchschnittliche fachliche Leistungen erbringen und sich im Studium einer naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung (wie z.B. Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Mathematik, Physik) befinden.
Die MTU Studien-Stiftung bietet leistungsorientierten und engagierten Studentinnen mehr als eine finanzielle Förderung. In der heutigen Arbeitswelt ist es entscheidend, soziale und methodische Schlüsselkompetenzen zu besitzen, um im Job erfolgreich zu sein. Bei den Stiftungstagen, an denen ca. 15 Studentinnen teilnehmen können, erwerben Sie genau diese "soft skills": Es sollen berufsrelevante persönliche, soziale und methodische Kompetenzen gefördert, um optimal auf den Berufsalltag vorzubereiten. Des Weiteren können während der Stiftungstage interessante Kontakte zu anderen Studentinnen und Absolventinnen knüpfen.
Die Stiftungstage ermöglichen den Weg zu einer weiterführenden Förderung durch die MTU Studien-Stiftung. Aus den Teilnehmerinnen werden zwei bis drei herausragende Förderkandidatinnen aus, die das Angebot einer zusätzlichen Unterstützung in finanzieller und einer regelmäßigen persönlichen Beratung erhalten. Alle Teilnehmerinnen der Stiftungstage können ebenfalls von der ideellen Förderung der MTU Studien-Stiftung profitieren: unterstützt wird die Suche nach Praktika, Werkstudententätigkeiten oder Diplomarbeiten und es gibt Beratungsmöglichkeiten zum Thema Berufseinstieg.
"Henry Ford Stipendium"
Wie ist das Programm organisiert? Die Stipendiatinnen bilden ein Team. Eigenverantwortlich organisieren sie alle Seminare und Aktionen. Unterstützt werden die Stipendiatinnen durch Mentorinnen und Mentoren sowie durch einen Steuerkreis. Die monatliche finanzielle Förderung beträgt 300 €. Dieser Betrag setzt sich zu gleichen Teilen aus der Förderung durch Ford und durch den Bildungsfonds der RWTH zusammen. Außerdem steht ein zusätzliches Budget zur Verfügung, mit dem ein intensives Rahmenprogramm finanziert wird, das die Stipendiatinnen selbst gestalten. Darüber hinaus bietet das Henry-Ford-Stipendium ein Soft-Skill-Training, ein Buddy-Programm, Kontaktmöglichkeiten zu Unternehmen und mehr.
"MINT Excellence - Ein Förderungsprogramm der Manfred Lautenschläger-Stiftung"
Mit „MINT Excellence“ fördert die Stiftung herausragende Studierende der MINT-Fächer, die durch ihr Wissen, ihr Engagement und ihre Leistung unsere Gesellschaft nach vorne bringen. Umgesetzt wird das Stipendienprogramm von MLP. 30 Stipendien vergibt MINT Excellence jährlich an Studierende der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Es wird eine finanzielle Unterstützung in Höhe von je 3.000 Euro vergeben.
www.mlp.de
„Studienförderung Stahlinstitut VDEh“
Das Ingenieurstudium im Bereich der der Metallurgie und Werkstofftechnik wird durch das Stahlinstitut VDEh besonders gefördert, da hier seit vielen Jahren ein erheblicher Nachwuchsmangel besteht. Im Vordergrund der Förderung stehen alle Studiengänge bzw. Fachrichtungen, in denen die Technologie der Stahlerzeugung und -verarbeitung als Schwerpunkt vermittelt werden. Seit 1970 werden deshalb den Student(in)en Stipendien in Form von zinslosen Studiendarlehen gewährt. Für Auslandssemester und Auslandspraktika gibt es zusätzliche Reisekostenzuschüsse. Fachliteratur und Fachtagungen runden das Förderprogramm ab, welches inzwischen mehr als 900 Studenten und Studentinnen nutzten. Das Stipendium muss nicht zurückgezahlt werden, wenn der/die Geförderte nach dem Studium in einem der vielen nationalen und internationalen Mitgliedswerke des Stahlinstitutes VDEh beruflich tätig wird.
„Fonds der chemischen Industrie"
Die deutsche chemische Industrie leistet seit langem ihren Beitrag, um die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern. So vergibt sie über ihr Förderwerk "Fonds der Chemischen Industrie" seit über 50 Jahren Forschungsfördermittel und Stipendien an den hochbegabten wissenschaftlichen Nachwuchs und unterstützt Schulen.
Das Chemiefonds-Stipendium für Doktorand(in)en zielt auf die Förderung des hochbegabten wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Chemie ab. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein Hochschulstudium innerhalb von maximal 10 Semestern mit einem Abschluss, der die Zulassung zur Promotion ermöglicht. Das Stipendium umfasst einen monatlichen Beitrag von 1400 € sowie ein jährliches Budget in Höhe von 1000€ für die Anschaffung von Büchern und für den Besuch wissenschaftlicher Fachtagungen. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt 2 Jahre.
„Evonik-Stiftung“
Die Evonik Stiftung setzt auf gezielte Förderung: Vor diesem Hintergrund vergibt die Stiftung jährlich Stipendien insbesondere für wissenschaftliche Forschungsarbeiten von Doktoranden, Postdoktoranden und anderen wissenschaftlichen Fachkräften. Hierzu legt die Stiftung jährliche Förderschwerpunkte fest. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Förderung auf dem Gebiet der technischen Chemie und katalytischen Prozesse. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Bewerber die angestrebte wissenschaftliche Ausbildung nicht durch eigene Mittel, Zuschüsse der Eltern oder Dritter ausreichend finanzieren kann und staatliche Förderungsmöglichkeiten wie BaföG ausgeschöpft sind. Darüber hinaus berücksichtigt die Evonik Stiftung auch Studierende, die durch exzellente Studienleistungen und außergewöhnliche Forschungsvorhaben auf sich aufmerksam machen.
„Studienförderwerk Klaus Murmann“
Im Studienförderwerk Klaus Murmann fördert die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschularten.
Zu den Förderleistungen gehören: Stipendienleistungen, ein breit angelegtes Programm mit Seminaren, Akademien, Dialogforen, Trainings und vielfältiger Projektarbeit, eine umfassende Betreuung und Impulse aus einem stetig wachsenden Netzwerk.
Für eine Aufnahme in das Studienförderwerk sind Initiativbewerbungen ausdrücklich erwünscht. Wichtige Kriterien bei der Bewerbung sind gesellschaftliches Engagement und Zielstrebigkeit. Studierende richten ihre Bewerbung an einen Vertrauensdozenten der sdw in ihrer Region. Promovierende senden diese direkt an die Geschäftsstelle der sdw in Berlin. Mehr Bewerbungen von angehenden Natur- und Ingenieurwissenschaftler(inne)n sind besonders willkommen.
Stipendienprogramm für Elektrotechnik und Technische Informatik
Die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover bietet ein Stipendienprogramm für Studieninteressierte der Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Technische Informatik an. Das Programm richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 1,9 oder besser. Die Stipendien werden für die ersten beiden Semester vergeben und sind mit je 1.000 Euro pro Semester dotiert.
www.et-inf.uni-hannover.de
„Talent im Land“
Schülerstipendien für begabte Zuwanderer in Baden-Württemberg und Bayern
Bildung schafft Chancen und ist ein wichtiger Schlüssel zur Integration von Zuwanderern. Die Chancen einer multikulturellen Gesellschaft verwirklichen, Potentiale erkennen, Leistung fördern – das sind die Ziele, für die das Schüler(innen)stipendienprogramm Talent im Land steht. Das Programm wird von der Robert Bosch Stiftung in Baden-Württemberg in Kooperation mit der Landesstiftung Baden-Württemberg und in Bayern in Kooperation mit der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt. Gefördert werden Schüler(inn)en, die sich durch Begabung, Bildungsinteresse, Zielstrebigkeit und gesellschaftliches Engagement auszeichnen. Die Schüler(innen) werden durch ein monatliches Stipendium, persönliche Beratung und ein umfassendes Bildungsangebot (Stipendiat(in)entreffen, Studientage an der Universität, Seminare, Sommerakademien) unterstützt. Je nach Bedarf werden darüber hinaus Zuschüsse für Computer, Klassenfahrten und Zusatzunterricht in Deutsch oder Fremdsprachen vergeben. Die Bewerber werden in erster Linie nach Begabung und finanzieller Bedürftigkeit ausgewählt.
„Cusanuswerk Bischöfliche Studienförderung“
Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und EU-europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen.
Von den Bewerber(inne)n werden hervorragende fachliche Leistungen und eine Nähe zur katholischen Kirche erwartet. Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.
Karriereprogramm „Talente sichern – Zukunft gestalten“
Im Rahmen des Programms „Talente sichern – Zukunft gestalten“ nehmen hochbegabte junge Frauen tutorale Beziehungen zu Führungskräften auf, die in einem Zeitraum von 15 Monaten den beruflichen Werdegang der Nachwuchskräfte begleiten. Das Karriereförderprogramm umfasst einen Zeitraum von fünfzehn Monaten und läuft von Oktober 2009 bis Dezember 2010. Teilnahmeberechtigt am Karriereförderprogramm für Frauen sind ehemalige oder derzeitige Stipendiatinnen der Begabtenförderwerke des Bundes. Bewerbungszeitraum ist 5. Mai bis 1. Juli 2009.
„Evangelischen Studienwerk e.V. Villigst“
Grundförderung: Das Evangelische Studienwerk Villigst vergibt Stipendien an Studierende aller Fächer an Fachhochschulen und Hochschulen in Deutschland.
Das Stipendium beträgt bis zu 585 € monatlich plus 80 € Büchergeld. Zudem erwartet Studierende in Villigst eine Reihe ideeller Förderungsleistungen wie Sommeruniversität, Tagungen oder Workshops, ein breites Netz an individueller Unterstützung durch Studienleiter(innen) in Villigst, Pfarrer(innen) und Vertrauensdozent(inn)en am Hochschulort, Sprachkurse, Praktika oder Studienaufenthalte im Ausland sowie ein Praxissemester.
Voraussetzungen für die Initiativ-Bewerbung sind überdurchschnittliche Leistungen in Schule und ggf. Studium, nachweisliches gesellschaftliches Engagement, Zugehörigkeit zu einer evangelischen Kirche, Staatsangehörigkeit in einem Mitgliedsland der Europäischen Union und eine Hochschulzugangsberechtigung. Zudem fördert das Studienwerk europäische Studierende mit einem Europa-Stipendium.
www.evstudienwerk.de/Grundförderung
Promotionsförderung: Das Vollstipendium für Promovierende aller Fachrichtungen beträgt monatlich z.Zt. 1050 Euro. Außerdem ist eine Forschungspauschale von 100 Euro vorgesehen. Zudem kann ein Zuschuss für Kinder unter 12 Jahren in Anspruch genommen werden. Zu den weiteren Leistungen gehören unter anderem ein studienbegleitendes Seminarprogramm, Tagungen der Promovierenden und die Möglichkeit der Publikation der Doktorarbeit in der Dissertationen-Reihe des Studienwerks "Villigst Perspektiven“. Bewerbungsvoraussetzungen sind die Zugehörigkeit zu einer evangelischen Kirche, ein zügig durchgeführtes Studium, überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen sowie ein promotionsberechtigender Abschluss.
www.evstudienwerk.de/Promotionsförderung
„Friedrich Ebert Stiftung –Studienförderung“
Die Friedrich Ebert Stiftung fördert Student(inn)en und Promovierende mit überdurchschnittlichen Leistungen und gesellschaftspolitischem Engagement. Politische Sachkenntnis sowie Nähe zu den Grundwerten der sozialen Demokratie werden erwartet. Junge Menschen aus einkommensschwachen Familien werden in der Auswahl und in der Stipendienhöhe in besonderem Maße berücksichtigt. Neben der Grund- und Promotions-förderung werden Programme für ausländische Studierende und Promovierende angeboten.
NEU: Um Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien oder mit Migrationshintergrund die Entscheidung für die Aufnahme eines Studiums zu erleichtern, bietet die Studienförderung mit dem 'Stipendium auf Probe' eine frühzeitige finanzielle Unterstützung ab dem ersten Hochschulsemester an.
Die Studien- und Promotionsförderung der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert im Jahr rund 1000 Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Nationalitäten sowohl in Universitäten als auch in Fach-/ Hochschulen. Sie erwarten von ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten hervorragende Studien- bzw. wissenschaftliche Leistungen, gesellschaftspolitisches Engagement und politisches Interesse sowie eine aktive Auseinandersetzung mit den Grundwerten der Stiftung: Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.
www.boell.de
Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)
Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) gehört mit ca. 3.000 Stipendiaten aller Studienfachrichtungen zu den größeren Begabtenförderwerken. Ihr Ziel ist es, künftige Leistungseliten und Führungskräfte zu fördern, die in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kultur und Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Die Stiftung orientiert sich bei der Förderung von Stipendiaten an einem Verständnis vom Menschen, das durch christlich-demokratische Wert- und Ordnungsvorstellungen geprägt ist.
Die KAS erwartet von ihren künftigen Stipendiaten überdurchschnittliche Begabung, Leistungsbereitschaft und Engagement im politischen, sozialen, kirchlichen oder kulturellen Bereich.
www.kas.de
Rosa Luxemburg Stiftung
Die Rosa Luxemburg Stiftung versteht sich als Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus. Ziel der Rosa Luxemburg Stiftung ist es, durch politische Bildung zur Demokratisierung politischer Willensbildung, zu sozialer Gerechtigkeit und Solidarität sowie zur Überwindung patriarchaler, ethnischer und nationaler Unterdrückung beizutragen. Dieses gesellschaftspolitische Ziel stellt die Grundlage der Studien- und Promotionsförderung der Rosa Luxemburg Stiftung dar. Das Studienwerk vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende, die sich durch hohe fachliche Leistungen sowie durch ein ausgeprägtes gesellschaftliches und soziales Engagement im Sinne der Rosa Luxemburg Stiftung auszeichnen.
www.rosalux.de
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die Friedrich-Naumann-Stiftung ist die Stiftung für die Freiheit. Sie fördert politische Bildung, ermöglicht Politikdialog und Forschung für Freiheit und Menschenrechte. Zu den Kernaufgaben der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zählt die ideelle und materielle Förderung des liberalen akademischen Nachwuchses. Mit ihren rund 650 deutschen und ausländischen Stipendiatinnen und Stipendiaten gehört die Begabtenförderung zu den Werken, in denen eine ausgesprochen persönliche Atmosphäre vorherrscht und eine intensive Betreuung möglich ist.
www.freiheit.org
Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk - ELES
Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk fördert besonders begabte jüdische Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen. Diese Förderung setzt auf das Engagement und die Selbstentfaltungsmöglichkeiten der Stipendiaten. Die Stiftung will damit eine Lücke der Geschichte schließen und Begabungen in der jüdischen Gemeinschaft fördern. Das Studienwerk erwartet von den Bewerberinnen und Bewerbern überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen, aber auch Einsatz darüber hinaus: in jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen und im gesellschaftlichen Umfeld.
www.eles-studienwerk.de
Hanns-Seidel-Stiftung
Die Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung wurde 1982 ins Leben gerufen, hat derzeit rund 800 Stipendiaten im Programm und verfügt über die Förderungsbereiche Universitätsförderung, Fachhochschulförderung, Journalistisches Förderprogramm für Stipendiaten und Promotionsförderung. Ziel der Begabtenförderung ist es, zur Erziehung eines persönlich und wissenschaftlich geeigneten hoch qualifizierten Akademikernachwuchses beizutragen. So sollen Studierende und Promovierende finanziell und ideell gefördert werden, die einerseits deutlich überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen vorweisen können, aber andererseits auch über ein ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement verfügen.
www.hss.de
„Böckler-Aktion Bildung“ und Promotionsförderung
Böckler-Aktion Bildung: Die „Böckler-Aktion Bildung“ richtet sich an begabte junge Menschen aus Familien, die sich ein Studium ihrer Kinder nicht leisten können. Wichtig ist, dass die Schüler(inn)en noch nicht mit einem Studium begonnen haben. Die materielle Förderung besteht aus dem Stipendium mit einem Höchstbetrag von monatlich 585 € und einem monatlichen Büchergeld von 80 €. Darüber hinaus werden Auslandsaufenthalte und Sprachkurse unterstützt. Unter bestimmten Voraussetzungen wird ein Zuschuss zur Krankenversicherung von maximal 53 € gezahlt. Das studienbegleitende Programm bietet zudem jährlich rund 100 Seminare, Workshops und Tagungen auf zentraler und regionaler Ebene, die zu einem erheblichen Teil von Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit den Studienförderungsreferentinnen und -referenten der Stiftung entwickelt, vorbereitet und durchgeführt werden. Des Weiteren wird ein Praktikaprogramm angeboten.
Promotionsförderung: Die Hans-Böckler-Stiftung fördert besonders befähigte und gewerkschaftlich oder gesellschaftspolitisch engagierte Doktorand(inn)en aller Fachrichtungen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule zur Promotion zugelassen sind und das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Stipendium beträgt 1050 € zuzüglich 100 € Forschungskostenpauschale. Darüber hinaus werden in Rahmen der materiellen Förderung Forschungsaufenthalte, Tagungen und Sprachkurse im Ausland unterstützt. Zu der ideellen Förderung zählen u. A. ein umfangreiches promotionsbegleitendes Seminarprogramm zur Optimierung der jeweiligen Forschungsvorhaben, ein Praktikaprogramm, bundesweite Treffen sowie Tagungen der Promovierenden.
www.boeckler.de/Promotionsförderung
„StipendienProgramme der HWR Berlin“
Promotionsstipendium für Frauen: Um Fachhochschulabsolventinnen in ihrem Promotionsvorhaben zu unterstützen, lobt die HWR Berlin im Rahmen des StipendienProgramms jährlich drei Stipendien aus. Gefördert werden sollen Berliner Fachhochschulabsolventinnen von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, die promovieren wollen. Die Stipendien werden zur Vorbereitung bzw. Entwicklung eines Promotionsvorhabens vergeben.
Die HWR Berlin fördert ideell und finanziell: Durch ein Stipendium werden die ersten zwölf Monate finanziert, indem Vorleistungen an der Universität und die Konzeption für die Dissertation geleistet werden. Zusätzlich bietet die HWR Berlin eine ideelle Betreuung durch HWR-Professoren/innen und Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Universitätsprofessoren/innen an.
Die Bewerberinnen müssen eine überdurchschnittliche Abschlussnote (gut oder besser) ihres wirtschaftswissenschaftlichen Berliner Fachhochschulstudiengangs erreicht und ihren Hauptwohnsitz in Berlin haben. Gefördert werden Promotionsvorhaben, die mit Hilfe theoretischer, praxisreflektierender und/oder empirischer Fragestellungen einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften darstellen.
Frauenstipendien für das MBA-Studium: Um den Ein- bzw. Aufstieg von Frauen ins Management zu fördern, lobt die HWR Berlin vier Stipendien für das berufsbegleitende MBA-Studium aus. Die Stipendiatinnen werden in der Finanzierung des Weiterbildungsstudiums, das mit dem international anerkannten Grad "Master of Business Administration (MBA)" abschließt, mit jeweils 5.000 Euro unterstützt. Zusätzlich gibt es ein Stipendium (7.500,- Euro) für den Studiengang Health Care Management, das durch ein Unternehmen gespendet wird. Ausschlaggebend bei der Vergabe der Stipendien sind der berufliche Erfolg der Bewerberinnen, ihr gesellschaftliches Engagement, aber auch soziale Aspekte.
Das berufsbegleitende zweijährige Studium vermittelt anwendungsbezogenes Wissen und die so wichtigen Management-Skills, die Frauen helfen sollen, sich für Führungspositionen zu qualifizieren. Für ein MBA-Studium kann sich bewerben, wer bereits einen ersten Hochschulabschluss, eine mindestens zweijährige Berufspraxis sowie gute Englischkenntnisse hat.
„Studienfonds OWL“
Der Studienfonds OWL ist eine Initiative der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe (Universität Bielefeld, Universität Paderborn, Fachhochschule Bielefeld, Hochschule OWL, Hochschule für Musik). Jährlich werden Stipendien an besonders leistungsstarke und engagierte oder bedürftige Studierende vergeben.
Zu den Leistungen des Stipendium gehören min. 3.600 € pro Jahr sowie eine ideelle Förderung mit exklusiven Angeboten (Workshops, Firmenbesichtigungen, Praktika, Fachvorträgen, Seminaren, kulturellen Veranstaltungen und Stipendiatentreffen). Voraussetzung für das Stipendium ist das Studium an einer der fünf staatlichen Hochschulen in OWL. Ein Kriterienkatalog zur Förderungswürdigkeit ist auf der Homepage als Download erhältlich. Zudem besteht teilweise die Möglichkeit sich für ein besonderes Stipendium mit einem höheren Förderbetrag zu bewerben.
Bewerbungsschluss für ein Stipendium ab dem Wintersemester ist der 1.7.2009.
"Studienstiftung des deutschen Volkes"
Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das größte und zugleich das älteste deutsche Begabtenförderungswerk. Frei von politischen, religiösen und weltanschaulichen Vorgaben werden besonders begabte Student(inn)en und Doktorand(inn)en gefördert, die sich durch Leistungsstärke, tolerante Persönlichkeit und soziale Verantwortung auszeichnen.
Generell müssen begabte Abiturient(inn)en, Studierende und Promovierende von Schulleiter(innen) und Hochschullehrer(innen) für die Förderung vorzuschlagen werden, für einige besondere Stipendienprogramme ist eine Selbstbewerbung möglich.
Die Förderung umfasst ein monatliches Büchergeld von 80 € sowie ein Lebenshaltungs-stipendium von monatlich bis zu 585 €. Außerdem können Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung gewährt werden, wenn die Stipendiaten nicht über ihre Eltern krankenversichert sind. Stipendiaten mit Kind werden durch einen Familienzuschlag und eine Kinderbetreuungspauschale zusätzlich gefördert. Zudem kann jeder Stipendiat, jede Stipendiatin eine Studienberatung in Anspruch nehmen und sich für die verschiedenen Veranstaltungen und Stipendien der Studienstiftung bewerben.
Beim Promotionsstipendium erhalten Doktorand(inn)en ein monatliches Stipendium von 1050 €. Dazu kommt in der Regel eine monatliche Forschungskostenpauschale von 100 €. Gegebenenfalls können Familien- und Kinderbetreuungszuschläge gewährt werden.
Die Regelförderungsdauer beträgt zwei Jahre. Kernstück der Förderung sind die Doktorandenforen. Doktoranden können darüber hinaus an Sommerakademien teilnehmen und sich für Sprachkurse bewerben. An ihrem Hochschulort sind sie Mitglied einer Vertrauensdozentengruppe. Über das Intranet stehen Doktorand(inn)en in regem fachlichem Austausch.
Für weitere Stipendienangebote schaut einfach auf die Website www.stipendienlotse.de des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Dort könnt Ihr euch zielgerecht über weitere aktuelle Stipendienprogramme informieren.
Wenn ihr euch für europaweite Stipendienprogramme interessiert könnt ihr euch ein passendes Angebot auf der Website www.scholarshipportal.eu heraussuchen. Dort werden fast alle Stipendien-Möglichkeiten in Europa einheitlich und übersichtlich vorgestellt.
www.scholarshipportal.eu