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Themenspecial: Frauen in der Informatik

Jetzt deutliche Zeichen setzen für mehr weiblichen IT-Nachwuchs

Berufe aus dem IKT-Bereich bieten hervorragende Zukunftschancen, vielerorts werden Nachwuchskräfte dringend gesucht. Anläßlich der CeBIT hat der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ in einem Themenspecial Daten und Fakten zur gegenwärtigen Situation in IT- Ausbildungsberufen und Studienrichtungen zusammengestellt. Nach wie vor ist hier deutlicher Handlungsbedarf zur Gewinnung von Frauen zu erkennen.

Jetzt deutliche Zeichen setzen für mehr weiblichen IT-Nachwuchs

Berufe aus dem IKT-Bereich bieten hervorragende Zukunftschancen, vielerorts werden Nachwuchskräfte dringend gesucht. Anlässlich der CeBIT hat der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ in einem Themenspecial Daten und Fakten zur gegenwärtigen Situation in IT- Ausbildungsberufen und Studienrichtungen zusammengestellt.

So viel Studienanfängerinnen wie noch nie in der Informatik

Jede vierte Studienanfängerin entscheidet sich 2012 für ein technisch-naturwissenschaftliches Studienfach. Die zahlreichen und guten Aktivitäten mit dem Ziel, mehr Frauen für MINT (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu gewinnen, führen in den letzten Jahren zu deutlich schneller ansteigenden Studienanfängerinnenzahlen. Dieser Positivtrend zeigt sich besonders auch in der Informatik. Dort stieg die Zahl der Studienanfängerinnen seit 2008 um fast das Doppelte (2008: 6 432 ; 2012: 12.048), ihr Anteil beträgt 2012 22 %, und ist damit so hoch wie nie zuvor.

Eine Ausnahme bilden die IT-Berufe. Insbesondere bei nichtakademischen IT-Kräften ist zwar ein leichter Zuwachs an Informatikerinnen auszumachen, die Zahl der Männer ist jedoch im selben Zeitraum kräftiger gewachsen. Hier ist deutlicher Handlungsbedarf erkennbar.

IT-Branche muss jetzt handeln

Mit fehlenden weiblichen IT-Führungskräften mangelt es den jungen Frauen jedoch an Vorbildern – Frauen die Informatik studieren, einen IT-Ausbildungsberuf erlernen oder bereits als fertige Informatikerin tätig sind und die zeigen können, dass sie gute Karriere- und Aufstiegschancen haben. Unter dem Punkt „Role Models“ sind wichtige Kontaktstellen zusammengestellt, über die Role Models aus der Informatik recherchiert und eingesetzt werden können.

Von Anfang an ist ein offensiver Umgang mit dem eigenen Studien- und Berufsverlauf wichtig. Hier haben Netzwerke eine zentrale Funktion, um junge Frauen frühzeitig darauf vorzubereiten, Karrierechancen zu ergreifen und die eigene Berufsplanung realistisch einschätzen zu können. Eine Linkliste mit Netzwerken aus den Bereichen Beruf, Unternehmen und Hochschule gibt Überblick.

Die zusammengestellten Studien und Leitfäden liefern Hintergrundwissen, Tipps und Handlungsempfehlungen, wie technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungen und Karrieren für junge Frauen attraktiver werden.

01. Daten und Fakten: Ausbildung / Studienanfängerinnen / -absolventinnen

02. Broschüre ''IT-Gehaltsindex 2013/2014''

03. Role Models: Informatik-Frauen mit Vorbildfunktion – hinter den Zahlen Gesichter

04. Tipp für Schülerinnen: Informatik ausprobieren

05. Tipp für Studentinnen: Frühzeitig in Kontakt zu Firmen treten

06. Netzwerke Beruf / Unternehmen / Hochschule

07. Studien und Leitfäden für Unternehmen / Studierende

08. Hoppenstedt Branchenmonitor: 'Frauen im IT- Management'

01. Daten und Fakten: Ausbildung / Studienanfängerinnen / -absolventinnen

Hier werden Daten und Fakten zur Entwicklung der Studienanfängerinnen und Absolventinnenzahlen im Studienbereich Informatik 1975 - 2012 zur Verfügung gestellt ebenso wie die Entwicklung der Neuabschlüsse in den IT-Berufen von 1997-2012.

Neuabschlüsse in IT-Berufen von 1997 bis 2012

Neuabschlüsse in IT-Berufen von 1997 bis 2012

02. Broschüre "IT-Gehaltsindex 2013/2014" - Berufe in der IT-Branche, Tätigkeitsbeschreibungen und Gehälter

Die Fachgruppe IT/DV des Fachbereichs 9 hat in Zusammenarbeit mit dem IKT-Projekt und der Initiative ICH BIN MEHR WERT die Broschüre IT-Gehaltsindex 2013/2014 überarbeitet und neu herausgebracht. Die Broschüre bietet einen Überblick über 221 Berufe der IT-Branche mit Tätigkeitsbeschreibungen und deren Gehälter. Auf verschiedene Wege können Nutzerinnen und Nutzer gehaltsbezogene Informationen über einen Beruf abfragen.

Zu bestellen ist die Broschüre – für ver.di-Mitglieder kostenfrei, für Nichtmitglieder für 8€ zzgl. Versand – unter www.ichbinmehrwert.de.

03. Role Models: Informatik-Frauen mit Vorbildfunktion – hinter den Zahlen Gesichter

Viele junge Frauen verlassen heute die Schule mit hervorragenden Qualifikationen für ingenieurwissenschaftliche, informationstechnische und naturwissenschaftliche Berufe. Trotzdem ist ihr Anteil an Ausbildungs- und Studiengängen im MINT-Bereich nach wie vor niedrig. Dies gilt auch für die Informatik. Neben fehlendem Selbstvertrauen in die eigenen technischen Fähigkeiten, sind den jungen Frauen die entsprechenden Berufe oftmals gar nicht bekannt, oder ihnen fehlt ein praxisnaher Einblick.

Weibliche Role Models – Frauen die Informatik studieren, einen IT-Ausbildungsberuf erlernen oder bereits als fertige Informatikerin tätig sind, haben an dieser Stelle eine ganz entscheidende Funktion: Sie zeigen jungen Frauen, wie ein Berufsalltag in einem MINT-Beruf aussieht, berichten über ihren beruflichen Werdegang und beantworten Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dadurch bieten sie wichtige Identifikationsmöglichkeiten.

Für alle Projekte die die Erhöhung des Frauenanteils in der Informatik zum Ziel haben, ist es deshalb ein Muss, den Teilnehmerinnen das Zusammentreffen mit weiblichen Rollenvorbildern zu ermöglichen. Gleiches gilt für Informationsangebote auf Websites oder in Broschüren.

Weibliche Role Models gesucht?

Veranstalterinnen und Veranstalter, die Gesprächspartnerinnen zu technischen Themen suchen, haben die Möglichkeit, beim Projekt MINT Role Models des VDI anzufragen. Dort sind mittlerweile mehr als 370 Ingenieurinnen, Informatikerinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen der MINT-Fachrichtungen gelistet, die ihre Erfahrungen gerne weitergeben. www.mint-role-models.de
Auch AcademiaNet, ein Projekt der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft, bietet die Möglichkeit, exzellente Wissenschaftlerinnen zu finden. www.academia-net.de

Websites – Vorbilder erzählen

Um Schülerinnen einen lebendigen Einblick in die Vielfalt der MINT-Berufe zu geben, hat „Komm, mach MINT.“ Interviews mit Studentinnen, Auszubildenden und berufstätigen Frauen geführt. Auch zehn Informatik-Fachfrauen sind dabei: www.komm-mach-mint.de/MINT-Du/MINT-Interviews

Weitere Website mit spannenden Portraits von Informatikerinnen: www.mint-weibsbilder.de/die-profileweibsbilder/in-informatik/

04. Tipp für Schülerinnen: Informatik ausprobieren

Schülerinnen, die sich für Informatik interessieren, aber noch nicht genau wissen, ob ein solches Studium das Richtige für sie ist, können sich bei einer Vielzahl von Veranstaltungen, wie beispielsweise Tagen der offenen Tür, Schnupperstudiengängen oder Sommerhochschulen über das Studium und Arbeitsfelder im Bereich Informatik informieren. Auf www.komm-mach-mint.de kann in der Projektlandkarte nach konkreten Angeboten gesucht werden. Wer beispielsweise in der Suchmaske als MINT-Bereich „Informatik“ ausgewählt und als Fach ebenfalls „Informatik“, erhält fast 200 bundesweite Angebote.

Beispiele 

tasteMINT – Probieren vor dem Studieren

tasteMINT ist ein dreitägiges Potenzial-Assessment-Verfahren, dass es jungen Frauen ermöglicht, ihre Stärken für den MINT-Bereich auszuprobieren. Ein eigenständiges Informatik-Modul ist Teil von tasteMINT. Mehr als 16 Hochschulen bieten tasteMINT bundesweit an. www.tastemint.de

Go4IT!

Das Projekt go4IT! in Kooperation mit dem Center for innovative Learning Technologies der RWTH Aachen bietet Gymnasien, Gesamtschulen und Realschulen kostenlose Roboter-Workshops für Mädchen in den Jahrgangsstufen 6 und 7. www.lehramt.informatik.rwth-aachen.de/go4it

Mädchen machen Informatik

In zwei Tagen lernen Mädchen der 6. – 8. Klassen an Realschulen und Gymnasien wie man anhand einer rechnergestützten Anleitung einen einfachen LEGO-Roboter baut und programmiert.

www.portal.mytum.de

Spannende Alternative zu herkömmlichen Studiengängen – Frauenstudiengänge in der Informatik

05. Tipp für Studentinnen: Frühzeitig Kontakt zu Firmen knüpfen

Studentinnen, die MINT studieren haben die Möglichkeit, in der Projektlandkarte auf www.komm-mach-mint.de gezielt nach Mentoringangeboten, Betriebspraktika und Unterstützung beim Übergang Studium – Beruf suchen.

Beispiele

Ada-Lovelace-Projekt (ALP)

Das Ada-Lovelace-Projekt (ALP) ist ein rheinland-pfälzisches Mentoring-Netzwerk für Frauen in MINT mit den Projektschwerpunkten ALP-Studium, ALP-Ausbildung und ALP-Diversity. www.ada-lovelace.com

Femtec – Promoting Talents!

Zusammen mit ihren Partnern bildet die Femtec, angesiedelt an der TU Berlin, ein breites Netzwerk zur Förderung von Frauen in Naturwissenschaft und Technik. www.femtec.org

fiMINT – Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

fiMINT ist ein Programm zur Förderung von Wissenschaftlerinnen aller Qualifizierungsstufen. Es wird an der Technischen Universität Braunschweig, der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Clausthal angeboten. www.fimint.de

Informatica Feminale in Bremen und Baden-Württemberg

Die Informatica Feminale bietet als internationale Sommeruniversität jährlich kompakte Lehre zur Informatik. Das Angebot richtet sich an Studentinnen aller Hochschularten sowie an Weiterbildung interessierte Frauen und umfasst Fachinhalte der Informatik. www.informatica-feminale.de, www.informatica-feminale-baden-wuerttemberg.de

Jobbörse auf www.komm-mach-mint.de

Für MINT-Studentinnen und Absolventinnen bietet sich ein Blick in die MINT-Jobbörse (www.komm-mach-mint.de/MINT-Jobboerse) an, in der Jobs, Stellenangebote, Praktikums- und Traineestellen aus dem MINT-Bereich von den mehr als 100 Paktpartnern zu finden sind.

06. Netzwerke Beruf / Unternehmen / Hochschule

Berufs- und Karrierenetzwerke Informatik

Fachgruppe Frauen und Informatik der Gesellschaft für Informatik (GI)

Die Fachgruppe setzt sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an der Technikentwicklung und -anwendung sowie für eine Erhöhung des Frauenanteils in der Informatik ein. Über ein Expertinnennetzwerk wird die Vermittlung von Referentinnen und Ansprechpartnerinnen zu Themen aus Wissenschaft und Praxis angeboten. Regionale Arbeitskreise ermöglichen Kontakt und bieten Diskussionsforen.

www.frauen-informatik.gi-ev.de

Piona Point e.V.

Der Verein Piona Point e.V. ist der Internationale Dachverband der FrauenComputerSchulen (FCS) und FrauenTechnikZentren (FTZ) und ein Netzwerk von Beraterinnen und Produzentinnen in IT und Multimedia. Gefördert wird die Berufstätigkeit von Frauen im Bereich neuer Medien und Informations- und Telekommunikations-Technologien, u.a. durch Bildungsprojekte, Vernetzung und Evaluierung innovativer Bildungskonzepte.

www.piona.de

Weitere Berufs- und Karrierenetzwerke

Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC)

Der unter dem Dach der Gesellschaft Deutscher Chemiker gegründete Arbeitskreis beschäftigt sich mit der Situation von Mädchen und Frauen in der Chemie und arbeitet für die Verbesserung ihrer beruflichen Rahmenbedingungen. Auf der Website gibt es Informationen zum Thema Frau und Beruf sowie zahlreiche Links zum Thema Chancengleichheit.

www.gdch.de

Arbeitsgemeinschaft Frauen im Vermessungswesen

Auf Initiative des Deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW) gründete sich auf dem Geodätentag 1989 in Stuttgart die Studiengruppe „Frauen im Vermessungswesen“ auf nationaler Ebene. Sie wird seit 1995 als Arbeitsgemeinschaft „Frauen im Vermessungswesen“ im DVW geführt.

www.dvw.de

Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Der Arbeitskreis unterstützt und fördert Physikerinnen in Wissenschaft und Wirtschaft. Auf der Website finden sich interessante Hinweise, wie z. B. Infos über Physikerinnentagungen, Förderprogramme und Netzwerke, eine Liste von Physikprofessorinnen in Deutschland, Studien über die Situation von Physikerinnen und vieles mehr.

www.dpg-physik.de

Ausschuss Elektroingenieurinnen im VDE

Der Ausschuss bietet Ansprechpartnerinnen und nützliche Informationen zum Studium, zu Berufs- und Karrierechancen sowie zum Wiedereinstieg in den Ingenieurberuf. Interessierte und engagierte Ingenieurinnen finden hier den geeigneten Rahmen und die Plattform für Initiativen und Aktivitäten, sei es regional oder überregional.

www.vde.com/VDE/Ausschuesse

netzwerk frauen.innovation.technik, Baden-Württemberg

Das Netzwerk erweitert das Berufswahlspektrum von Mädchen und jungen Frauen in Richtung Informatik, Technikberufe und Naturwissenschaften über die Webplattformen www.scientifica.de, www.schülerinnen-forschen.de und www.girls-do-tech.de sowie durch die Veranstaltungen meccanica feminale und informatica feminale Baden-Württemberg.

www.scientifica.de/netzwerkfit

DAB – Arbeitskreis „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“

Die Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten im Deutschen Akademikerinnenbund e.V. zusammen mit dem Ziel Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen zu unterstützen. Die Website bietet Tipps und Links zum Studium und einen Überblick über die Aktivitäten des Arbeitskreises.

www.dab-ev.org, www.gesellschaft-deutscher-akademikerinnen.de

DAWN – Naturwissenschaftlerinnen in Niedersachsen

Anliegen des Web-Portals DAWN ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen, die in Programmen des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert wurden, eine zentrale Plattform zu geben, mit der sie sich präsentieren können und die den Nutzerinnen als laufend aktualisiertes Nachschlagewerk dient. Daten von mehr als 180 Wissenschaftlerinnen sind bereits im Portal DAWN online verfügbar.

www.dawn.uni-hannover.de

dib deutscher ingenieurinnen bund e.V.

Die im dib e.V. organisierten Ingenieurinnen und Ingenieurstudentinnen setzen sich für die Erhöhung des Frauenanteils in technischen Bereichen, und zwar auf allen hierarchischen Ebenen, ein. Kritisch hinterfragt werden Arbeitsinhalte, -methoden und -zielsetzungen, z. B. im Hinblick auf die Folgeabschätzung technischer Entwicklungen. Ein wesentliches Ziel ist zudem die Abschaffung der strukturellen Ungleichheiten, denen Frauen unterworfen sind.

www.dibev.de

fib – Frauen im Ingenieurberuf (VDI)

Ziel des fib ist es, die Belange der Ingenieurinnen in der Öffentlichkeit und im Berufsleben stärker zu vertreten und den Ingenieurberuf für Frauen attraktiver zu machen. Die Website biete zahlreiche Informationen zu Beruf und Karriere, nationalen und internationalen Aktivitäten und vieles mehr.

www.vdi.de

PIA-Netzwerk

PIA ist ein Netzwerk von Frauen, die in allen Bereichen der Planung, Ausführung, Lehre und im weiteren Sinne im Baubereich tätig sind. Sie organisieren fachlichen und fachübergreifenden Austausch, Fortbildungen und Fachvorträge und bauen eine Wissensdatenbank auf.

www.pia-net.de

Deutscher Frauenrat

Der Deutsche Frauenrat ist eine Vereinigung von über 50 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -organisationen. Als Dachverband trägt der Deutsche Frauenrat wesentlich dazu bei, eine gemeinsame Positionen und konkrete Forderungen zu entwickeln. Wesentliches Ziel ist es, Frauen- und Gleichstellungspolitik auf die politische Agenda zu setzen und dort auch zu halten.

www.frauenrat.de

Frauen in Naturwissenschaften und Technik NUT e.V.

Der Verein Frauen in Naturwissenschaft und Technik NUT e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauen, die in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen arbeiten oder studieren. Der Verein fördert den Informationsaustausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit und verstärkt dadurch die Einflussnahme auf aktuelle umwelt-, technologie- und wissenschaftspolitische Debatten.

www.nut.de

Ausgewählte unternehmensinterne Netzwerke

Fachausschuss Frauen in der ITK des BITKOM

Der BITKOM-Fachausschuss „Frauen in der ITK-Wirtschaft“ unterstützt Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung von internen Konzepten und Initiativen zur Erhöhung des Frauenanteils. Des Weiteren will der Fachausschuss dazu beitragen, das Image der ITK-Branche zu verbessern und die Unternehmen als Arbeitgeber für Schüler, Studentinnen und Arbeitnehmerinnen attraktiver zu machen. Dabei steht der Weiterentwicklung des derzeit noch sehr technikzentrierten Images der Branche im Fokus. www.bitkom.org

German Women's Leadership Council (GWLC) IBM

IBM hat mit dem German Women’s Leadership Council (GWLC) ein bundesweites Gremium etabliert, welches die Geschäftsführung in allen frauenrelevanten Themen berät. Das GWLC verfolgt einerseits interne Projekte zur Förderung von Frauen, möchte aber ebenso die Denkweise bezüglich Chancengleichheit von Frauen in Beruf und Gesellschaft verändern. Hierfür engagieren sich die Mitglieder des GWLC mit Vorträgen an Hochschulen, in Gremien, Verbänden und öffentlichen Institutionen. Auch Mentoringprogramme für Studentinnen werden vom GWLC betreut.

www.ibm.com/engagement

Business Women's Network@SAP

In diesem Netzwerk unterstützen sich SAP-Mitarbeiterinnen bei der Karriereplanung. Sie tauschen Erfahrungen aus, initiieren Veranstaltungen und Workshops und knüpfen untereinander Kontakte.

www.careersatsap.com/EmployeeNetworks

Frauennetzwerk women@bosch Robert Bosch GmbH

Seit 1995 nutzen die Mitarbeiterinnen von Bosch das Netzwerk women@bosch. Hier können sie Wissen austauschen, sich über Geschäftsbereiche und Hierarchieebenen hinaus unterstützen und ihre Interessen mit einer hörbaren Stimme vertreten.

www.bosch-career.com/vielfalt_chancengleichheit

GE Women's Network

Bei GE helfen sich die Frauen durch den Austausch von Informationen, Kontakten, Best Practices und Erfahrungen gegenseitig bei der Weiterentwicklung ihrer Führungsqualitäten und Karrieren. Neben Workshops, Vorträgen, Beratung und informellen Treffen organisiert das Women's Network auch Stipendien für Nachwuchskräfte. Das schnell wachsende Netzwerk verfügt heute weltweit über mehr als 150 Zentren in über 40 Ländern.

www.ge.com/karriere/womens-network

IngE – das Netzwerk für Frauen in technischen und Ingenieurberufen bei E.ON

IngE - das Netzwerk für Frauen in technischen und Ingenieurberufen bei E.ON bietet den Ingenieurinnen im Konzern die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Erfahrene Ingenieurinnen sind als Mentorinnen tätig und beraten Abiturientinnen bei der Berufs- und Studienwahl. Jüngere Kolleginnen gehen auch gezielt an Universitäten um die beruflichen Möglichkeiten in MINT aufzuzeigen.

www.eon.com/careers

Women‘s Network bei RWE

Das internationale Netzwerk für Frauen in Führungspositionen bei RWE, das „Women‘s Network“, fördert über alle Regionen des RWE-Konzerns persönliche Kontakte. Über das Netzwerk werden Ideen und Impulse sowie konkrete Programme in die regionalen und lokalen Gesellschaften übertragen. Das Netzwerk umfasst mittlerweile über 100 weibliche Führungskräfte. Hier kann das Sonderheft zu "Starke Frauen bei RWE" heruntergeladen werden: www.rwe.com/karriere/diversity-management

Young Ladies' Network of Technology (YOLANTE) der Siemens AG

Ein Programm, mit dem ganz gezielt Frauen für Technik und Naturwissenschaften gewonnen werden sollen, ist das Young Ladies' Network of Technology (YOLANTE) der Siemens AG. Die teilnehmenden Studentinnen werden von Mentorinnen und Mentoren betreut und erhalten gezielte Unterstützung bei ihrer individuellen beruflichen Karriereentwicklung. Gleichzeitig werden sie in das unternehmensinterne Netzwerk eingeführt.

www.siemens.de/studentenprogramme/yolante

Hochschulen

AG Gender bei 4ING

4ING ist das Sprachrohr der ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten an Universitäten und Technischen Hochschulen und vertritt damit mehr als 2500 Professor/innen, 15.000 Mitarbeiter/innen und über 120.00 Studierende. Da Ingenieurwissenschaften und Informatik in Deutschland noch immer eine relativ homogene Zielgruppe ansprechen, engagiert sich 4ING auch in den Bereichen Gender und Diversity. Es wurde eine AG Gender gegründet und 4ING ist seit 2007 Mitglied im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“. Die AG Gender bei 4ING hat zum ersten Mal einen Gender-bezogene Umfrage durchgeführt: Ziel der Umfrage ist das Entstehen eines Handlungsleitfadens für alle 4ING-Fakultäten. www.4ing.net

Frauen an der TU9

TU9 ist das Netzwerk der führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Die neun Mitgliederuniversitäten sind in einem Verband zusammengeschlossen . Die TU9 Universitäten RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruhe Institute of Technology, TU München und die Universität Stuttgart setzen sich für die gezielte Förderung von Frauen ein .
Mehr Informationen unter: www.tu9.de/projekte

Arbeitsgruppe Gleichstellung / MINT der UAS 7

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss von sieben forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Fachhochschule Köln, die Hochschule München, die Fachhochschule Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen.

Durch die Exzellenz der sieben Hochschulen in den verschiedensten Bereichen, entwickeln sich die Hochschulen miteinander und aneinander weiter und sind somit gleichermaßen eine Qualitätsgemeinschaft und ein Benchmarking-Club.

Zum Thema Gleichstellung / MINT gibt eine eigene Arbeitsgruppe. www.uas7.de/Kooperationsfelder

07. Studien und Leitfäden für Unternehmen / Studierende

VDE MINT Report

Auf dem VDE-Symposium „MINT-Studentinnen“ am 8.11.2011 wurde der VDE MINT Report vorgestellt: Wie gewinnen wir noch mehr junge Frauen für den Ingenieursberuf? Welche Weichen müssen in der Übergangsphase vom Studium zum Beruf gestellt werden, damit noch mehr junge Absolventinnen einen naturwissenschaftlich-technischen Beruf in der Industrie wählen? Der Report ist im Rahmen des dreijährigen VDE-Projekts „MINT Studentinnen“ entstanden. Der Innovationsbericht liefert mit dem Leitfaden „Frauen gewinnen! MINT Best Practice für Unternehmen und Studentinnen“ auch wichtige Ansatzpunkte für andere Technikbranchen.

www.vde.com

Meet in Speed

Vier Forschungsprojekte zum Themenbereich „Frauen, Wirtschaft, Karrieren“.

Die Veranstaltung „Meet in Speed“ des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. im Rahmen des Fachkongresses WoMenPower am 8. April 2011 bot ein breites Portfolio dichter Information zu Arbeitskulturen in Unternehmen. Im Stil eines Speed Datings informierten sich die Teilnehmenden in kleinem Kreis und persönlicher Gesprächsatmosphäre über vier Forschungsprojekte zum Themenbereich „Frauen, Wirtschaft, Karrieren“. Kurzdarstellungen der Projekte stehen auf der www.komm-mach-mint.de zur Verfügung.

www.komm-mach-mint.de/Meet-in-Speed-WoMenpower

Spurensuche

"Spurensuche" war ein Projekt des Fachgebiets für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften und beschäftigte sich mit der Studieneingangsphase in den Ingenieurwissenschaften der TU9. Das Projekt ging den Fragen nach: Warum möchten so wenige Schulabgängerinnen und -abgänger Ingenieurinnen und Ingenieure werden, obwohl es derzeit sehr gute Berufschancen in einem modernen Berufsbild gibt? Wie können Universitäten ingenieurwissenschaftliche Studiengänge für Frauen attraktiv gestalten? Woher kommen Studierende an den international renommierten Universitäten mit technischem Schwerpunkt (TU9)?

Weitere Informationen und der Abschlussbericht des Projekts: www.gender.edu.tum.de/spurensuche

Gesucht: Weiblich, motiviert, technikbegeistert

Mit der Broschüre “Gesucht: Weiblich, motiviert, technikbegeistert” veröffentlicht das NRW-Emanzipationsministerium einen Leitfaden, der auf Basis eines Projekts des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit entstanden ist und sich an Studentinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sowie Hochschulen und Unternehmen richtet. Welche Erwartungen haben die einzelnen Gruppen aneinander und in welchen Punkten werden diese Erwartungen möglicherweise enttäuscht? Auf der Basis von Interviews, die das Kompetenzzentrum im Rahmen eines vom MGEPA finanziell geförderten Projekts geführt hat, bietet die Publikation praktische Tipps und Handlungsempfehlungen, die das Aufeinanderzugehen und Voneinanderlernen erleichtern.

Die Broschüre wird auf den Internetseiten des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen zum Bestellen und Herunterladen zur Verfügung gestellt:

www.broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de

Frauen und Führung

Deutsche Telekom: Mehr Frauen an die Spitze

Besetzungskultur ändert sich nicht von heute auf morgen. Nach einem Jahr Frauenquote ist der Kulturwandel bei der Telekom in vollem Gang. Einen Überblick über die verschiedenen Maßnahmen und weiterführende Studien und Informationen zum dem Thema Diversity bietet die Website der Telekom.

www.telekom.com/karriere/diversity

Frauen in Führungspositionen: Barrieren und Brücken 2010

Männer und Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft meinen, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen für die Gegenwart und Zukunft der Unternehmen ökonomisch notwendig ist. Aber 70% von ihnen bezweifeln, dass das Ziel "Mehr Frauen in Führungspositionen" von alleine gelingt. Dies zeigt die repräsentative Untersuchung des Sinus-Instituts im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Publikationen

McKinsey - Women Matter Reports

Since 2007, McKinsey has been conducting research about gender diversity in top management and corporate performance. These insights have led to the publication of four Women Matter reports. In 2007, McKinsey & Company published Women Matter: Gender diversity, a corporate performance driver. This report demonstrated a link between a company’s performance and the proportion of women serving in its governing body. In Women Matter 2, published in 2008, we identified the reasons for this performance effect by examining the leadership styles that women leaders typically adopt. In 2009, we conducted a survey of about 800 business leaders worldwide which confirmed that certain leadership behaviors typically adopted by women are critical to perform well in the post-crisis world. Where are we in 2010 in terms of gender diversity at the top of corporations?
The 2010 Women Matter report confirms that women are still underrepresented in boards of corporations, although improvements have been seen in this area in some countries. At the same time, gender diversity within executive committees remains very low.

www.mckinsey.com/womenmatter

08. Hoppenstedt Branchenmonitor: "Frauen im IT- Management"

Der Hoppenstedt Branchenmonitor betrachtet in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Wirtschaftszweige und ihre weiblichen Topkräfte. Anlässlich der CeBIT steht die IT-Branche im Fokus. Frauen sind in dieser Branche immer noch deutlich unterrepräsentiert. Doch scheint eine leichte Trendwende in Sicht, denn der Anteil von Frauen im Topmanagement der Großunternehmen steigt seit Jahren an. Gemeinsam mit den Experten und Expertinnen der Hochschule Osnabrück nimmt die Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH die IT-Branche genauer unter die Lupe.

Mehr Informationen zum Hoppenstedt Branchenmonitor erhalten Sie hier: www.komm-mach-mint.de/Hoppenstedt-Frauen-IT-Management

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