Die Partner

Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH unterstützt die Hochschulen sowie die staatliche Hochschulpolitik

  • im Bereich Hochschul-IT als Softwarehaus der Hochschulverwaltungen;
  • im Bereich Hochschulforschung in Form von empirischen Untersuchungen und Expertisen;
  • im Bereich Hochschulentwicklung auf den Feldern Hochschulmanagement, Hochschulorganisation und Hochschulbau.

HIS wurde 1969 von der Stiftung Volkswagenwerk als gemeinnütziges Unternehmen gegründet und 1976 von Bund und Ländern als Gesellschafter übernommen. Der Bund hält ein Drittel, die Gesamtheit der Länder zwei Drittel des Gesellschaftskapitals.

HIS ist als Bestandteil des deutschen Hochschulsystems konzipiert. Hierdurch wird ein langfristiges, kontinuierlich verfügbares, nicht an Gewinnmaximierungsinteressen, sondern ausschließlich an Hochschulbedürfnissen ausgerichtetes Leistungsangebot gewährleistet.

 

Komm, mach MINT. Testimonial

„Untersuchungen von HIS zeigen, dass sich Frauen, die sich für Technik interessieren, in einem beachtenswerten Punkt von den Männern unterscheiden: Sie weisen nur selten einseitige technische oder technisch-praktische Orientierungen auf. Vielmehr zeichnen sie sich durch ein vielfältiges Befähigungsprofil aus: Neben technischen Interessen und Fähigkeiten stehen häufig auch ausgeprägte sprachliche und kommunikative Neigungen und Kompetenzen. Diese Vielseitigkeit birgt für Unternehmen eine große Chance, denn diese jungen Frauen haben das Potential, sich zu Ingenieurinnen heranzubilden, die einem modernen beruflichen Anforderungsprofil in hervorragender Weise gerecht werden. Diese Chance gilt es zu nutzen.“
(Karl-Heinz Minks, Leiter des HIS-Arbeitsbereichs Absolventenforschung und lebenslanges Lernen)

Aktivitäten im MINT-Bereich

In den empirischen Untersuchungen des Bereichs Hochschulforschung spielen die MINT-Fächer kontinuierlich eine wichtige Rolle. HIS befragt regelmäßig Studienberechtigte, Studienanfänger/innen und Hochschulabsolvent/inn/en zu verschiedenen Aspekten des Studiums und zur Einmündung in das Berufsleben. Für die MINT-Fächer liegen gesonderte Auswertungen zu Studienaufnahme, Studium und Berufsverbleib in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in der Mathematik vor. 2008 wurden darüber hinaus die Professorinnen und Professoren der Elektrotechnik und des Maschinenbaus zur Einführung des Bachelorstudiums in den Ingenieurwissenschaften befragt. Gegenwärtig bereitet HIS gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim die Publikation einer Studie zu Fragen der Studienwahl und Studienverläufe in den Natur- und Ingenieurwissenschaften vor. Die Studie setzt eine Vorgängeruntersuchung fort, die 2006 bei Nomos erschienen ist.

HIS arbeitet darüber hinaus als Konsortialführer im Bereich Bildung der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) zu, die von der Bundesregierung eingerichtet wurde und wissenschaftlich fundierte Politikberatung leistet. Die Gutachten behandeln Fragen der Innovations- und technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands, die MINT-Fächer bilden daher auch hier einen Schwerpunkt.