DIY-Badekugeln

Infos zum Experiment

Naturwissenschaften
Alter

Bis 10 Jahre

11 bis 14 Jahre

Ab 15 Jahren

Dauer (inkl. Vorbereitung)

länger als 6 Stunden

Eingereicht von

Dieses Experiment wurde uns zur Verfügung gestellt von der Redaktion SimplyScience.ch

Materialien

50 g Stärkepulver

1 TL Puderzucker/Honig

100 ml Speiseöl

Zusatzanschaffungen

200 g Natron

100 g Zitronensäure (Pulver)

2 EL Milchpulver

20 Tropfen Parfumöl

optional:Lebensmittelfarbe

Beschreibung des Experiments

Hier findest du ein einfaches Rezept für sprudelnde Badekugeln, die sich auch super als kleine Geschenke eignen. Lass deiner Phantasie freien Lauf und erfinde neue Sorten mit Kräutern oder Meersalz!

Video zum Experiment: "Komm, mach MINT." hat unter dem Motto "Experimente zum M(I)NTmachen" einen kurzen Film mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung gedreht.: Video angucken

Mische alle festen Bestandteile miteinander in einer Schüssel. Gib alle flüssigen Bestandteile zu. Mische mit einem Löffel alle Zutaten zu einem Teig. Wenn er zu fest ist, gib etwas mehr Öl dazu. Wenn er zu feucht ist, kannst du noch etwas Stärke dazugeben. Knete den Teig und forme deine Badekugeln mit den Händen. Lass die Kugeln eine Woche trocknen – fertig.

Natron und Säure sind die beiden Hauptbestandteile einer Badebombe. Sie erzeugen den Sprudel-Effekt: Sobald du die Badebombe ins Wasser gibst und diese beiden Komponenten in wässriger Lösung miteinander in Kontakt kommen, setzt eine heftige chemische Reaktion ein. Dabei entsteht letztlich das Gas Kohlendioxid, welches das Wasser zum Sprudeln bringt.

Stärke, Puderzucker, Honig und Fett sorgen für die Konsistenz der Badekugel und dafür, dass der „Teig“ schön zusammenklebt.

Erklärung

Das Prinzip ist bei Brausetabletten und Badekugeln dasselbe: Beide enthalten Natron (Natriumhydrogencarbonat) oder eine ähnliche Verbindung und eine Säure, in der Regel Ascorbinsäure oder Zitronensäure. Zitronensäure und Natron können als Pulver im trockenen Zustand nicht reagieren, sondern nur, wenn sie in Wasser aufgelöst werden. Dann jedoch findet eine chemische Reaktion statt: Dabei bildet sich Kohlensäure, die – genau wie in sprudelndem Mineralwasser – das Sprudelgas Kohlenstoffdioxid (CO2) freisetzt.

Übrigens wird Natron nicht nur in Badekugeln und Brausetabletten verwendet. Natronpulver kann beim Wäschewaschen in die Maschine gegeben werden, um den Reinigungseffekt des Waschmittels zu verbessern. Gerade Vorhänge werden dadurch besonders weiß. Natron dient auch als Backtriebmittel. Hier sorgt das CO2-Gas dafür, dass Muffins oder Kuchen schön luftig werden.

Fotoquelle: Komm, mach MINT.

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