MINT ausprobieren: 1.000 Möglichkeiten auf www.komm-mach-mint.de

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30.11.2011

Wer wissen möchte, was ein MINT-Studium für interessante Perspektiven bietet, der ist auf der Projektlandkarte des Nationalen Pakts „Komm, mach MINT.“ genau richtig: Hier kann online nach bundesweiten Initiativen und Maßnahmen für den MINT-Nachwuchs recherchiert werden. Mit den MINT-Karriereberatungsstellen für Frauen in Baden-Württemberg sind ab heute 1.000 Projekte abrufbar. Die Zahl der Projekte hat sich damit seit dem Start des Nationalen Pakts fast verdoppelt.

Ist Informatik wirklich etwas für mich? Bin ich den Anforderungen eines Maschinenbaustudium gewachsen? Wo kann ich nach dem Studium der Elektrotechnik arbeiten? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich viele junge Menschen vor und während des Studiums. Besonders junge Frauen sind – trotz Interesse und Eignung – oft unsicher in ihrer Entscheidung für ein sogenanntes MINT-Studium, ein Studium der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. Viele Potenziale bleiben so ungenutzt, wichtige Nachwuchskräfte fehlen.

Um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien 2008 auf Initiative von Bundesministerin Annette Schavan gemeinsam den Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen geschlossen. Die Paktpartner bieten zahlreiche Möglichkeiten, um MINT-Berufe kennenzulernen, einen Einblick in das Studium zu erhalten oder praktische Erfahrungen zu sammeln. „Mit diesen Angeboten erhalten junge Frauen nicht nur die Möglichkeit, ihre technischen Fähigkeiten in realen Aufgaben auszuprobieren, sondern es wird ihnen damit gleichzeitig signalisiert, dass sie als Ingenieurin oder Technikerin geschätzt und willkommen sind. Für die Überwindung traditioneller Geschlechterrollen bei der Berufswahl ist dies von großer Bedeutung“, unterstreicht die Bundesministerin für Bildung und Forschung die positive Wirkung der Maßnahmen, mit denen bislang 140.000 junge Frauen erreicht werden konnten.

Gebündelt sind diese und die Angebote zahlreicher weiterer Akteure in der Projektlandkarte des Nationalen Pakts auf www.komm-mach-mint.de. 1.000 Maßnahmen umfasst die Datenbank seit heute und bietet einen Fundus an Ideen, um MINT zu entdecken oder Unterstützung während des Studiums zu erhalten. Hier haben Schülerinnen die Möglichkeit, nach Schnuppertagen, Workshops oder Kinderunis in ihrer Nähe zu suchen. Auch für Erzieherinnen und Lehrkräfte bietet sich ein Blick auf die Projektlandkarte an: Weiterbildungsangebote zur gendersensiblen Vermittlung von Naturwissenschaften und Technik sind ebenso zu finden wie Ideen für Klassenexkursionen, beispielsweise in eines der zahlreichen Experimentierlabore von Unternehmen oder Forschungszentren. Studentinnen können gezielt nach Mentoringangeboten, Betriebspraktika und Unterstützung beim Übergang Studium – Beruf suchen. Finden können sie ab heute auch die MINT-Karriereberatungsstellen für Frauen, die an verschiedenen Hochschulen in Baden-Württemberg geschaffen wurden. Mit einem umfangreichen Angebot aus Beratung, Mentoring, Seminaren werden die Studentinnen während des gesamten Studiums begleitet. „Ich freue mich, dass wir mit den MINT-Karriereberatungsstellen für Frauen ein so vielfältiges Angebot für Studentinnen als 1.000. Projekt in unsere Datenbank aufnehmen konnten,“ so Dr. Ulrike Struwe, Leiterin der Geschäftsstelle des Nationalen Pakts „Komm, mach MINT.“. „Eine solch gezielte und frühzeitige Unterstützung hilft, die Zahl der Studienabbrüche zu verringern und wirkt so dem Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegen.“

Über „Komm, mach MINT.“

„Komm, mach MINT.“ – der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien will das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. „Komm, mach MINT.“ ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“ und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen. Über 90 Partner unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. Die Geschäftsstelle von „Komm, mach MINT“ ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.

Pressekontakt

Portrait Christina Haaf
Christina Haaf Öffentlichkeitsarbeit
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