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VDE | BMBF: Schülerwettbewerb "SolarMobil" Deutschland: Das Rennen machte 2013 "Solaris"

Allein die Kraft der Sonne treibt die Modellfahrzeuge an, mit denen die Kinder und Jugendlichen bei "SolarMobil Deutschland" gegeneinander antreten. Ausgangspunkt ist eine Fläche mit Solarzellen, die auf ein selbst konstruiertes Fahrzeug montiert wird. Planen, bauen, sich messen und auch noch etwas gewinnen, das sind die Komponenten, die den Schülerwettbewerb von BMBF und VDE ausmachen. Beim Bundeswettbewerb am 20. September 2013 trafen sich die Besten der Regionalwettbewerbe an der Weseler Werft in Frankfurt - direkt am Main.

Beim Bundesfinale von SolarMobil Deutschland haben sich 2013 über 150 Schülerinnen und Schüler mit ihren selbstgebauten Solarfahrzeugen in Frankfurt am Main getroffen. 62 Teams aus ganz Deutschland waren angereist, um mit ihren Solarfahrzeugen spannende Rennen zu bestreiten und durch Kreativität und technisches Know-how zu beeindrucken. Der Jugendwettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Elektronikverband VDE ausgerichtet.

"Solar Bubbel" begeistert in der Kreativklasse

Den Kreativwettbewerb haben Maren Schumacher und Christine Grabosch aus Emden mit ihrem "Solar Bubbel" Solar Bubbel von Maren Schumacher und Christine Grabosch - 1. Platzgewonnen. In eine durchsichtige Kugel haben die beiden Schülerinnen ein fernsteuerbares Auto mit einem komplexen Solarantrieb eingebaut. Der Antrieb setzt das Auto und damit die gesamte Kugel in Bewegung.

Mit dem zweiten Platz zeichnete die Jury das "Triobike" aus, das sich über den Hessen SolarCup, der jedes Jahr in Kassel stattfindet, für den Bundesentscheid qualifiziert hatte. Die zehn- und elfjährigen Teammitglieder Charlotte Hüfken, Clara Elea Engelhardt und Paula Schmidt haben sich quasi selbst auf das Fahrrad, das mit Solarzellen umbaut ist, gesetzt - in Miniatur. Das Fahrzeug - ein echter Flitzer.

Auf Platz drei kam Oliver Bajger von der Schule am Ried in Frankfurt / Main. Er hat für sein Auto von seinem Vater, einem Lackierer, Stahlblech recycelt, damit eine detailgetreue Karosserie nachgebaut und gleichzeitig darauf geachtet, dass mit entsprechenden Materialien das Gewicht nicht zu groß wird - Stichwort Leichtbau, der auch im "echten Automobilbau" heute eine große Rolle spielt.

Den vierten Platz belegte Julia Wohlfahrt, ebenfalls aus Frankfurt, mit ihrem Gefährt "Ur-solar die 2." Für dieses Gefährt war ein Film über die Ureinwohner Amerikas der Auslöser, den die Konstrukteurin gesehen hatte; sie stellte auf ihrem Mobil zum einen die heutige triste Situation der Indianer dar, zum anderen ihre Vision von einem besseren, sinngebenden Leben, bei dem die Sonne als Energiespender und Einnahmequelle eine große Rolle spielen soll.

In den Ultraleichtklassen war Kreativität anderer Art gefragt: Hier mussten die Schülerinnen und Schüler eine Rennstrecke mit ihren Solarflitzern überwinden. Immerhin zwanzig Meter lang war die für die Kinder der Klassen vier bis acht in der Ultraleichtklasse Das Rennen machte die "Pappkarre" von Ebba Ida Klüver und ihren Teamkolleginnen und Teamkollegen. Die Kaufunger Schülerinnen und Schüler hatten sich über den Kasseler Regionalwettbewerb qualifiziert. Der "Emdener Soalrracer", den Jannis Tölge zusammen mit seinem Team ins Rennen schickte, schaffte den 2. Platz, gefolgt von dem Flitzer "ZeptoNRG", den Tiziano Carapezza und Leon Bischhaus aus Würselen bei Aachen konstruiert hatten. Auf Platz vier landete das Solarmobil "Alu-tec", das Nico Woltjen und sein Team aus Delmenhorst ins Rennen geschickt hatten.

Tunneldurchfahrt als Herausforderung

Die Ultraleichtklasse B, in der die Durchfahrt eines Tunnels als besondere Herausforderung hinzu kam, dominierten die Teams aus dem Kassel Hessen SolarCup. Es siegte das Team "Solaris" um Teamsprecher Jonathan Feik, gefolgt von "Solaris 4" mit Lukas Kreß sowie "Solaris 4.5" mit Lutz Reinhard jeweils als Sprecher. Den vierten Platz belegte schließlich der "Blue Fire" von Tobias Harren und seinen Klassenkameradinnen von der Wöhlerschule in Frankfurt / Main. Das schnellste Fahrzeug legte übrigens die zwanzig Meter lange Rennstrecke in nur 6,8 Sekunden zurück.

Platz eins konnte sich in allen Kategorien über 200 Euro freuen, Platz zwei über 150 Euro, Platz drei über 100 Euro, Platz vier über 50 Euro. Die Starterinnen und Starter kamen aus 11 Regionalwettbewerben; außerdem waren freie Starterinnen und Starter aus Halle / Saale, Würselen bei Aachen und Berlin mit dabei.

Mit dem Bundeswettbewerb "SolarMobil Deutschland" wollen das BMBF und der VDE jungen Menschen den praktischen Umgang mit den Zukunftstechnologien Elektromobilität und Solarenergie näher bringen und dafür begeistern. So soll ihr Interesse an einer Ausbildung und späteren beruflichen Tätigkeit in diesen Bereichen geweckt werden. Dieses Engagement wurde selbst auch schon ausgezeichnet: "SolarMobil Deutschland" wurde 2012 als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgewählt. Rund 2.000 Bewerbungen hatte die Jury der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deutschen Bank damals gesichtet und Projekte ausgewählt, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

www.solarmobil-deutschland.de

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